1. Strophe:

Hier, wo ich lebe, werd ich nie und werd von keinem Tag verschont. Und schein oft Sysiphos, dem sich am End die Mühe wohl nicht lohnt. Hier, wo ich lebe, spricht der Stein, schreit noch der Boden unter dir, ich will’s nicht hören, oft nicht mehr sehen und doch, was war, lebt fort in mir.

2. Strophe:

Leb du dein Leben, sag ich mir und wünscht mir oft nur meins zu sehen. Ich denk daran und weiß zu gleich, es wird nicht gehen. Hier, wo ich lebe, gibt es Mut und die Verzagtheit gibt es auch. Das Bessre spricht sich langsam rum und ist nicht jedermann schon Brauch.

3. Strophe:

Hier, wo ich lebe, will ich sein, auf dieser Erde die ich brauch. Seh keinen Fehler ohne Schmerz und seh‘ die Fehler, seh‘ sie auch. Leb du dein Leben, sag ich mir und wünsch mir oft nur meins zu sehen.Ich denk daran und weiß zu gleich, es wird nicht gehen.

4. Strophe:

Hier, wo ich lebe, will ich sein, der aus der blassen Asche steigt. Und nie der Januskopf, der nur die schöne Hälfte jedem zeigt. Hier, wo ich lebe, wo ich bin, ist grad ein Anfang und viel mehr und diesen Anfang gebe ich doch nicht für Endstationen hin.

Coda:

Leb du dein Leben, sagt man mir und wünscht mir oft ein leichteres Los. Ich will’s nicht anders als es ist – ich bin zu groß.

weitere Lieder:

Fest fasst an die Welt Wenn wir heute singen und uns glücklich fühlen, wenn wir nach der Arbeit mal Gitarre spielen, soll das wirklich noch nicht heißen, alles Schöne sei geschafft, sondern soll nur heißen: sammelt Kraft! Kraft und immer neue ...
Die Alte aus dem dritten Stock Die Alte aus dem dritten Stock mit dem Loch im Rock, die Alte mit den ungewasch#nen Haar’n, ist gestern Abend zum Himmel gefahrn.
Sergej Doswidanja, drug moi, doswidanja. Nun leb wohl, auf Wiedersehn, mach’s gut. Doswidanja, drug moi, doswidanja unsre Sache, Freund, steht gut.
Kleines Friedenslied Wir haben einen Frieden vor, wie keiner war bis heut, seit auf der Erde Menschen gehen ein Frieden weit und breit. Der Krieg begann, so glaubte man, wenn...
Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Keine Gewalt, kein Befehl, kein Gericht! Denn das Volk wird sie immer behüten, und zum Schweigen bringt man sie nicht.