1. Strophe:

Ich war grad einmeterdreißig und der Lehrer bückte sich gab mir eine Zuckertüte, und die Oma drückte mich, riesig war mein Klassenzimmer; eine Tafel grün und groß, ängstlich dachte ich: für immer! Und der Spielplatz grinste bloß.

2. Strophe:

Meine ersten Hausaufgaben trug ich stolz durchs ganze Haus, und die warn gar sehr ausführlich, später sah das anders aus. Und ich lernte wie ein Teufel schreiben, lesen, rechnen auch, später kamen mir die Zweifel, ob ich das auch wirklich brauch.

3. Strophe:

Mutter fiel erst mal in Ohnmacht, als sie die Zensuren sah, Deutsch, Betragen – nur genügend. Vater sprach, jetzt setzt es was, und er setzte wirklich etwas, nämlich mich auf meinen Po, nahm mir meine Fußballschuhe, zwei Paar hatt‘ ich sowieso.

4. Strophe:

Und beim großen Fußballspielen gegen unsre Nachbarstadt landete ich jeden Treffer, der den Sieg gesichert hat. Kulturpolitisch, sprach mein Lehrer, ist die Sache sehr auf Draht, und so wählte mich die Klasse auch gleich in den Gruppenrat!

5. Strophe:

Seither ist’s ein ernstes Leben, denn ich muss nun Vorbild sein. Meine Freundin scheint darüber nicht grad sehr erfreut zu sein, denn ich habe für die Liebe manchmal nur zu wenig Zeit. Dennoch bin ich stellenweise lange schon Persönlichkeit.

Refrain:

He, eh, ihr Arbeitsleut‘, baut uns Schulen groß und hell, voller Freundlichkeit für die Kinder. He, eh, ihr Arbeitsleut‘, baut uns Schulen groß und hell, voll Wärme jederzeit auch im Winter.

weitere Lieder:

Mein Großvater Alfred Kröbel Ein Clown will ich werden mit Geige und Lied. Es sind mir zu traurige Zeiten. Und lachen die Leute, die zusehn, sich schief, schallt’s über des Deutschen Reichs Weiten, über des Deutschen Reichs Weiten.
Für unser Chile (Jahrgang 49) Nein, das sind nicht Glocken, nein. Das ist der Anfang und nicht das Ende. Wurden auch viele unsrer Genossen im Kampf erschossen, starben auch viele für unser Chile.
Gehört dem Volk Dem Volk gehören Wald und Tiere und die Fische in der See und was die Erde birgt und was die Erde treibt. Das rote Kupfer in den Tiefen und auf den Feld der weiße Klee und was der Schreiber in die Kontobücher schreibt: g...
Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe, soll sie nicht wie Blütenschnee verwehn, hohe Häuser brauchen starke Pfeiler, dass sie fest in allen Stürmen stehn.
Gavroche Ich bin das Volk, ich bin das Land, es hat mich den Gavroche genannt. Ich trau mir selbst, dem Herrgott nie. Komm, steck das Rot ins Haar, Marie! Ich steck das Rot ins Haar, Marie!