1. Strophe:

Spürst du nicht auch aus den Schloten der Rauch riecht heute anders, und das Kleid, das du trägst, scheint neu zu sein. Der Leute Gesichter sind nicht mehr gefroren. Es haben die Münder das Misstraun verloren, drei Fremde haben uns schon einen guten Tag gewünscht.

2. Strophe:

Selbst der alte Baum, den man abgehauen hat, findet neue Kraft zu einem grünen Blatt. Spürst du nicht, das Land atmet tief und weit, freu dich, denn es ist endlich Frühlingszeit. Heut schmeckt die Luft, als wäre nie ein Körnchen Staub in sie gekommen, die Leute sehn aus wie von einer langen Reise heimgekehrt.

3. Strophe:

Spürst du nicht das Land atmet tief und weit. Freu dich. Denn es ist endlich Frühlingszeit. Drum wach auf und schlaf, schlaf nun länger nicht! Sieh das Grün, das aus allen Zweigen bricht! Lach und mach dich schön! Säe Korn und Gras! Bau ein Haus, ein Land dir nach deinem Maß!

4. Strophe:

Heut liegt das Land wie eine schöne Frau vor einem blauen Spiegel, heut ist das Land uns aufgebrochen bis zum siebten Siegel. Heut schmeckt die Luft, als wäre nie ein Körnchen Staub in sie gekommen, die Leute sehn aus wie von einer langen Reise heimgekehrt.

weitere Lieder:

An dem reinsten Frühlingsmorgen An dem reinsten Frühlingsmorgen ging die Schäferin und sang. Jung und schön und ohne Sorgen, dass es durch die Felder klang. Refrain: Solala lala, solala, solalalalaha, solala lala, solala, solalalala.
Ich bin es müde Ich bin es müde mit dem Leid an meiner Hand zu gehen, auf meinem Weg nur bittre Zeit und nicht das Glück zu sehen. Immer als Trost den herben Wind und Vögel ohne Schwingen, die frieren und geschlagen sind; sie wagen nich...
Budjonny-Reiterlied (aus dem Bürgerkrieg) Und sie nahten sich brausend, an die hundertmaltausend, unsern Sieg zu ersticken im Blut. Doch wir saßen zu Pferde, und es stand unsre Erde vom Kuban bis zur Wolga in Glut.
Angara / Ангара Wenn der Abend kommt und die Kühle steigt aus den Wäldern, aus der Taiga, sitzen wir im Kreis um den Feuerschein, singen stolz dein Lied, Angara. Sitzen wir im Kreis um den Feuerschein, singen stolz dein Lied, Angara.
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.