1. Strophe:

Spürst du nicht auch aus den Schloten der Rauch riecht heute anders, und das Kleid, das du trägst, scheint neu zu sein. Der Leute Gesichter sind nicht mehr gefroren. Es haben die Münder das Misstraun verloren, drei Fremde haben uns schon einen guten Tag gewünscht.

2. Strophe:

Selbst der alte Baum, den man abgehauen hat, findet neue Kraft zu einem grünen Blatt. Spürst du nicht, das Land atmet tief und weit, freu dich, denn es ist endlich Frühlingszeit. Heut schmeckt die Luft, als wäre nie ein Körnchen Staub in sie gekommen, die Leute sehn aus wie von einer langen Reise heimgekehrt.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Spürst du nicht das Land atmet tief und weit. Freu dich. Denn es ist endlich Frühlingszeit. Drum wach auf und schlaf, schlaf nun länger nicht! Sieh das Grün, das aus allen Zweigen bricht! Lach und mach dich schön! Säe Korn und Gras! Bau ein Haus, ein Land dir nach deinem Maß!

4. Strophe:

Heut liegt das Land wie eine schöne Frau vor einem blauen Spiegel, heut ist das Land uns aufgebrochen bis zum siebten Siegel. Heut schmeckt die Luft, als wäre nie ein Körnchen Staub in sie gekommen, die Leute sehn aus wie von einer langen Reise heimgekehrt.