1. Strophe:

Die Kraniche fliegen im Keil. So trotzen sie besser den Winden. So teilen sie besser die Kräfte, weil die Starken bilden den vorderen Teil und die Schwachen fliegen hinten.

2. Strophe:

Und kommen die Kraniche an am Ziel ihrer Reise, dann haben die Stärksten größte Arbeit getan und loben die Schwächer’n von hintenan, die doch auch ihr Bestes gaben.

3. Strophe:

Dann fressen die Kraniche Fisch, so viel, wie die Mägen verlangen. Die Starken, die haben nicht mehr für den Tisch, als die Schwachen vom guten, silbernen Fisch in den Teichen am Ziel sich gefangen.

4. Strophe:

Lasst uns wie die Kraniche sein, dass wir unser Möglichstes geben: der Starke in groß und der Schwache in klein und trinken am Abend den gleichteuren Wein auf ein noch viel besseres Leben.

weitere Lieder:

Bierlied Wir sind in einem Staat geboren, wo Malz und Hopfen nicht verloren. Was trink ich, was trinkst du, was trinken wir? Bier, Bier, Bier!
Wo ist die Freiheit Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Wo ist die Freiheit wo kann ich sie finden? Sag mir, wer ist frei?
Lied vom Apfelbäumchen Als das Apfelbäumchen gepflanzt war, stand es dünn und arm, und man sah´s kaum vom Feld: ´s wird wohl erfrieren, ´s wird wohl verdorrn, es ist ja nur ein Holzpfahl, der es hält. Refrain: Ach, Frühling, tau die Wiesen au...
Ewige Sonne Der Wenner als schöpferische Natur ersann eine Art von Laubfroschnatur. Die darin gipfelte, dass im Glas der Laubfrosch immer ganz oben saß.
Abendstunde Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt...