1. Strophe:

Die Kraniche fliegen im Keil. So trotzen sie besser den Winden. So teilen sie besser die Kräfte, weil die Starken bilden den vorderen Teil und die Schwachen fliegen hinten.

2. Strophe:

Und kommen die Kraniche an am Ziel ihrer Reise, dann haben die Stärksten größte Arbeit getan und loben die Schwächer’n von hintenan, die doch auch ihr Bestes gaben.

3. Strophe:

Dann fressen die Kraniche Fisch, so viel, wie die Mägen verlangen. Die Starken, die haben nicht mehr für den Tisch, als die Schwachen vom guten, silbernen Fisch in den Teichen am Ziel sich gefangen.

4. Strophe:

Lasst uns wie die Kraniche sein, dass wir unser Möglichstes geben: der Starke in groß und der Schwache in klein und trinken am Abend den gleichteuren Wein auf ein noch viel besseres Leben.

weitere Lieder:

Du liebst das Feuer Du liebst das Feuer, doch seine Farbe nicht. Ich bin ein treuer und ziemlich roter Wicht.
Links, links, links – Roter Wedding Roter Wedding grüßt euch, Genossen, haltet die Fäuste bereit! Haltet die roten Reihen geschlossen, dann ist der Tag nicht mehr weit! Kämpfen wir als Sozialisten endlich in einer Front! Arbeitsbrüder, Kommunisten, Rot Fro...
Im Frühling Wenn der Frühling lässt empor hoch den Himmel steigen, summt es in uns wie ein Chor nach des Winters Schweigen: Friede, Friede, sei auf Erden! Menschen wollen Menschen werden. Menschen wollen Menschen werden.
Die Buntstifte Wir können mit Buntstiften malen, alles, was uns gefällt. Ganz buntgescheckte Zahlen oder ein Campingzelt. Wir malen die goldene Sonne mit einem schönen Gesicht,...
Ewald, der Vertrauensmann Der schluckt dir was weg, Mensch mit seinem Bauch, reden, das kann er und arbeiten auch; und wenn das nicht läuft, da bleibt er nicht still, ist nicht so einer, weil kein andrer will, und weil sich der Ewald was trauen k...