1. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr. Die machen schon mit ihrer Nase jede Gegend des Landes aus. Tannenduft, Kornfeld, Abgase, Teergeruch und Rauch.

2. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, sehn wie’s auf den Feldern steht, die sehn, wo’s den Leuten mangelt und sehn, wo’s den Leuten gut geht. Und von den Studenten erfahrn sie, was unsre Wissenschaft macht, was rauskommt aus den Fabriken, verrät allemal ihr Fracht.

3. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, sie sind ganz schön nüchterne Leut, wissen, vorm Ziel kommt die Strecke und manchmal die Müdigkeit. Die gehen, sind sie müde, vom Steuer und lassen den Beifahrer ran, so sammeln sie Kräfte und kommen auch schneller an.

4. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr.

weitere Lieder:

Wie komm ich denn zur Tür herein (frei nach einem Volkslied) Wie komm ich denn zur Tür herein, sag du, mein Liebchen, sag? Nimm den Ring und zieh die Klink, dann meint die Mutter, es wär der Wind.
Kleine Frage Ich bin nicht zum Studieren geboren, so sagte ich mir als Student, die Mühe ist ja doch verloren! Ich hab die meiste Zeit verpennt!
Pionierlied Wir bemühn uns, nur gute Zensuren zu kriegen. Und würden auch gern in den Weltraum fliegen. Wir schreiben viele Briefe nach Leningrad. Und winken jedem Sowjetsoldat. So sind wir, so ist ein Pionier, jawohl.
Aufmunterung Nur gebt euch nie zufrieden in dieser Friedenszeit. Was euch bisher beschieden, genügt doch nur den Müden, die müde sind vom Streit.
Wenn Leute unser Land verlassen (Oktoberklub 1988) Wenn Leute unser Land verlassen, stehen wir mitunter sprachlos still, und können es oft gar nicht fassen, dass wer mit uns nicht leben will. Dann machen wir uns dessen Sorgen, wie der wo anders leben wird. Und denken: „d...