1. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr. Die machen schon mit ihrer Nase jede Gegend des Landes aus. Tannenduft, Kornfeld, Abgase, Teergeruch und Rauch.

2. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, sehn wie’s auf den Feldern steht, die sehn, wo’s den Leuten mangelt und sehn, wo’s den Leuten gut geht. Und von den Studenten erfahrn sie, was unsre Wissenschaft macht, was rauskommt aus den Fabriken, verrät allemal ihr Fracht.

3. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, sie sind ganz schön nüchterne Leut, wissen, vorm Ziel kommt die Strecke und manchmal die Müdigkeit. Die gehen, sind sie müde, vom Steuer und lassen den Beifahrer ran, so sammeln sie Kräfte und kommen auch schneller an.

4. Strophe:

Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr.

weitere Lieder:

Legt den Grund zu einem neuen Leben Legt den Grund zu einem neuen Leben! Nützt die Lehren der Vergangenheit! Einem gleichen Ziel gilt unser Streben, lasst ans Werk uns gehen in Einigkeit.
Trude Meine herrlichste Liebe war Trude, ein Mädchen, schlank wie ein Reh. In ihrer Studentenbude roch´s nach der Frische der See.
Lied zum Zwanzigsten Wenn wir es nicht jeden Tag neu erleben würden, wir würden es nicht glauben: Zu überwinden sind die allerschwersten Hürden und zu erreichen sind die allerhöchsten Trauben.
Vietnam-Siegeslied Wenn Ho-chi-Minhs Artellerie und die Jungs der FNL den letzten Feind verjagen, dann wird der Dschungel hell. Das wird wie Achter Mai und Silvester auf einen Schlag, Musik und Ball und Karneval an diesem Freudentag.
Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Keine Gewalt, kein Befehl, kein Gericht! Denn das Volk wird sie immer behüten, und zum Schweigen bringt man sie nicht.