1. Strophe:

Es zog ein Rotgardist hinaus für Freiheit und für Recht. Er ließ sein Mütterlein zuhaus, zog mutig ins Gefecht. Und als die Stund der Trennung kam, er traurig von ihr Abschied nahm, sie aber leise zu ihm spricht: „Spartakusmann, tu deine Pflicht .“

2. Strophe:

Das Volk stand auf, die Schlacht begann – die rote Garde wacht ! Die rote Fahne stolz voran – so ziehn sie in die Schlacht. Davon erzählt kein dickes Buch – was sich am Lippeschloß zutrug, wo eine kleine tapfre Schar – für Freiheit und Recht gefallen war.

3. Strophe:

Granaten heulen wild im Chor – das rote Banner weht. Geht auch der Feind im Sturme vor – die rote Garde steht. Sie wanket und sie weichet nicht – tut bis zum Tode ihre Pflicht für ihre Fahne, so blutig rot – gehn sie mit Freuden in den Tod.

4. Strophe:

Nun greift die rote Garde an – mit jedem Widerstand. Der Fahnenträger stürmt voran – die Fahne in der Hand. Im Schlachtgeschrei, im Pulverdampf – führt er die Garde in den Kampf. Bis ohne einen Laut er klagt – er mit der Fahn` zusammenbrach.

5. Strophe:

Gleich neben ihm ein Kam`rad ruht – er reicht ihm stumm die Händ‘: „Kamerad, die Kugel traf mich gut – es geht mit mir zuend ! Grüß mir mein teures Mütterlein – sag ihm es soll nicht traurig sein. Und sage ihm“, sein Auge bricht – Spartakusmann tat seine Plicht!“

6. Strophe:

Und als die Schlacht zu Ende war – da trat die Garde an. Und traurig schaut die kleine Schar – auf ihren besten Mann. Mit seiner Fahne blutig rot – starb er den schönsten Heldentod. Und als man ihn zu Grabe trug – gab man ihm mit das Fahnentuch.

weitere Lieder:

Es wird die neue Welt geboren Es wird die neue Welt geboren, aus Hunger, Elend, tiefster Not. Viel Freiheitskämpfer liegen tot, jedoch kein Opfer ist verloren.
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Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...
Auf Brüder, auf, hervor mit Macht (1913) Auf Brüder, auf! Hervor mit Macht das Volk, es ist vom Schlaf erwacht, ein Volk, ein Heer, ein Wetterschlag, nun kommt der Freiheit großer Tag. Nun soll die Arbeit siegen! Die rote Fahne pflanzt nun auf aus dunkler Nacht...
Kämpft wie Lenin Kämpfen wir so, dass sie Wirklichkeit werden. Kämpfen wir so, dass sie Wirklichkeit werden. Lenins Ideen in unserem Staat. Lenins Ideen in unserem Staat.