1. Strophe:

Auf einer Bahnstation, tausend Meilen hinter Brest, unser Zug hielt kurz, da sahen wir die zwei stehen. Einen Mann mit seinem Sohn, dessen Haar war kurz geschor’n und da ahnten wir wohin sein Sohn sollt‘ gehen.

2. Strophe:

Gab ihm die Pfeife mit und ’nen roten Rubelschein, goss paar Wodka sich noch in die trock’ne Kehle. Ging mit schwerem Bauernschritt, auf dem ausgefahr’nen Weg zu den Häusern die wir in der Ferne sahen.

3. Strophe:

Und fragt ihn doch einmal, ob er euer London braucht euer Dortmund, euer Rom und euer Bremen. Einen Fluch kehrt er zurück und die Bitterkeit im Blick sollte der, der ihn das fragt nicht übel nehmen.

Refrain:

Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.

weitere Lieder:

Lied von der Partei Die Partei, die Partei, die hat immer recht. Und, Genossen, es bleibe dabei. Denn wer kämpft für das Recht, der hat immer recht gegen Lüge und Ausbeuterei. Wer das Leben beleidigt, ist dumm oder schlecht. Wer die Menschh...
Als ich kam durchs Oderluch Als ich kam durchs Oderluch, Weiden und saures Gras, Unkenschrein im Schierlingskraut, Bruder, so war das, als ich kam durchs Oderluch.
Was sonst Was sonst hätte mit dieser Welt denn geschehen sollen, damit sie menschlicher wird? Was sonst war noch zu erwarten nach all dem Kyrie eleison, dem Dreck und dem Unrecht, dem Elend von drum man kein Ende sah?
Ich bin es müde Ich bin es müde mit dem Leid an meiner Hand zu gehen, auf meinem Weg nur bittre Zeit und nicht das Glück zu sehen. Immer als Trost den herben Wind und Vögel ohne Schwingen, die frieren und geschlagen sind; sie wagen nich...
Wir sind schon dreihundert Millionen Wir sind schon dreihundert Millionen paar Hände, dreihundert Millionen Köpfe, dreihundert Millionen an der Zeitenwende.