1. Strophe:

Es ist nun endlich an der Zeit, dass weltenweit die Erde von Not und blutgetränktem Streit, vom Krieg gereinigt werde. Es stehn bereit, ganz unverzagt die neuen Friedensheere. Es sei nicht mehr der Mensch geplagt, beraubt an Gut und Ehre.

2. Strophe:

Es wird nicht leicht von Erden gehen, das alte Handwerk rauben es nennt sich gut und macht sich schön und jedermann solls glauben. Doch muss es wohl am Ende sein, drum hüllt es sich in Waffen, pflegt seltener den schönen Schein als wärs noch so zu schaffen.

3. Strophe:

Drum stehet auf, die ihr noch liegt und ihr, die steht, bleibt stehen, dass diese Welt den Frieden kriegt, sie liegt schon in den Wehen. Es ist nun endlich an der Zeit, dass weltenweit die Erde von Not und blutgetränktem Streit- vom Krieg gereinigt werden.

weitere Lieder:

Die Sache der Kinder Weiß nicht, wie’s ist: Hunger zu haben, weiß nicht, wie’s ist: ohne Mutter zu sein, weiß nicht, wie’s ist: den Freund zu begraben, gibt Kinder, die sind dafür nicht zu klein. Weiß nicht, wie’s ist: der Hautfarbe wegen zu...
Was das Volk liebt Das Volk liebte immer den scharfen Schnaps, nicht die laschen Getränke, den, der die Kehle dir freibrennt und kratzt so, dass sie kann reden die Seele.
Der Weg Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer warm und machen herzen heiß.
Im Treptower Park im Ehrenmahl Im Treptower Park im Ehrenmahl, da steht ein Symbol, das monumental spricht von unglaublichen Taten. Ein Rotarmist, ein Kind im Arm, er hält es fest, dem Kind wird warm im Mantel des roten Soldaten.
Der alte Franz Der alte Franz macht wieder seine Runde. Das erste Mal seit über einem Jahr. Schnell wie der Wind verbreitet sich die Kunde. Nun wird es wieder so, wie’s früher war.