1. Strophe:

Die Sonne sank, der Abend naht und stiller wird’s auf Straß‘ und Pfad, und süßer Friede, Ruh und Rast folgt auf des Tages Sorg‘ und Last.

2. Strophe:

Es schweigt der Wald, es schweiget das Thal: Die Vögel schlafen allzumal, sogar die Blume nicket ein und schlummert bis zum Tag hinein.

3. Strophe:

Schon rieselt nieder kühler Tau auf Halm und Blatt in Feld und Au, im Laube spielet frische Luft, und Blüt‘ und Blume spendet Duft.

4. Strophe:

Der Abendstern mit güldenem Schein, blickt in die stille Welt hinein, als rief‘ er jedem Herzen zu: Sei still, sei still, und schlaf‘ auch du!

weitere Lieder:

Der Bauer schickt den Jockel aus Der Bauer schickt den Jockel aus, er sollt den Hafer schneiden. Der Jockel, der wollt den Hafer nicht schneiden, wollt lieber zu Hause bleiben.
Lebe wohl, vergiss mein nicht Lebe wohl, vergiss mein nicht! Ewig teuer meinem Herzen denk ich dein mit süßen Schmerzen bis der Tod mein Auge bricht. Lebe wohl, vergiss mein nicht!
Willst du dein Herz mir schenken – aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach Willst du dein Herz mir schenken, so fang es heimlich an, dass unser beider Denken niemand erraten kann. Die Liebe muss von Beiden allzeit verschwiegen sein, drum schließ die größten Freuden in deinem Herzen ein.
Es hat ein Bauer ein schönes Weib Es hat ein Bauer ein schönes Weib, das blieb so gerne zu Haus, sie bat oft ihren lieben Mann, er sollte doch fahren hinaus, er sollte doch fahren ins Heu, er sollte doch fahren ins hahaha, hahaha Heu, juchhei, ins Heu ju...
Im grünen Wald, da, wo die Drossel singt Im grünen Wald, da, wo die Drossel singt, das muntre Rehlein durch die Büsche springt, wo Tann und Fichte stehn am Waldessaum, erlebt ich meiner Jugend schönsten Traum, wo Tann und Fichte stehn am Waldessaum, erlebt ich ...