1. Strophe:

Die Sonne sank, der Abend naht und stiller wird’s auf Straß‘ und Pfad, und süßer Friede, Ruh und Rast folgt auf des Tages Sorg‘ und Last.

2. Strophe:

Es schweigt der Wald, es schweiget das Thal: Die Vögel schlafen allzumal, sogar die Blume nicket ein und schlummert bis zum Tag hinein.

3. Strophe:

Schon rieselt nieder kühler Tau auf Halm und Blatt in Feld und Au, im Laube spielet frische Luft, und Blüt‘ und Blume spendet Duft.

4. Strophe:

Der Abendstern mit güldenem Schein, blickt in die stille Welt hinein, als rief‘ er jedem Herzen zu: Sei still, sei still, und schlaf‘ auch du!

weitere Lieder:

So treiben wir den Winter aus So treiben wir den Winter aus, durch unsre Stadt zum Tor hinaus. Es wartet draußen schon der Mai, den Sommer holen wir herbei.
An dem reinsten Frühlingsmorgen An dem reinsten Frühlingsmorgen ging die Schäferin und sang. Jung und schön und ohne Sorgen, dass es durch die Felder klang. Refrain: Solala lala, solala, solalalalaha, solala lala, solala, solalalala.
Das Lieben bringt groß Freud – Schwäbisches Volkslied Das Lieben bringt groß Freud, das wissen alle Leut; weiß mir ein schönes Schätzelein mit zwei schwarzbraunen Äugelein, das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut.
Dat du min Leevsten büst Dat du min Leevsten büst, dat du wull weeßt. Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs! Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs!
Nun will der Lenz uns grüßen Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau; aus allen Wiesen sprießen die Blumen rot und blau. Draus wob die braune Heide sich ein Gewand gar fein und lädt im Festtagskleide zum Maientanze ein.