1. Strophe:

Wohlauf, es tagt vortrefflich schon, die Nacht, sie muss herab vom Thron, der Tag will ihn besitzen! Wohlauf, zu sehn das Licht der Welt, wie’s in die tiefen Täler fällt, und auf der Bergen Spitzen und auf der Bergen Spitzen.

2. Strophe:

Wohlauf, zum fröhlichen Gesang, aus einem Munde: Gott sei Dank, er hat: „Es sei“ geboten! Und Alles war auf sein Gebot; er ist der ewig gute Gott der Lebenden und Toten, der Lebenden und Toten.

3. Strophe:

Wohlauf, zur Arbeit, Schlaf ist Tod! Der träge Schläfer will sein Brot nur essen, nicht verdienen. Der Fleißige wacht auf und lebt und singt und betet, pflügt und gräbt und seine Felder grünen, und seine Felder grünen.

weitere Lieder:

Der Erlkönig Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind; er hat den Knaben wohl in dem Arm, er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Weißt du wie viel Sterne stehen Weißt du wie viel Sterne stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du wie viel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet, an der ganzen großen Zahl, an der ganz...
Heute gehn wir an Bord Heute gehn wir an Bord; morgen geht ’s fort. Schiff auf hoher See! Rings um uns her nur Wellen und Meer, ist alles, was ich seh. Hell die Gläser klingen, ein frohes Lied wir singen, Mädel, schenke ein, es lebe Lieb‘ und ...
Dort niedn in jenem Holze – Aus dem „Frankfurter Liederbüchlein“ 1582 Dort niedn in jenem Holze leiht sich ein Mühlen stolz. Sie mahlt und alle Morgen, sie mahlt und alle Morgen das Silber und rote Gold.
Hört, ihr Herren. Lasst euch sagen Hört, ihr Herren. Lasst euch sagen, unsre Glock hat neun geschlagen: Nehmet eure Frau’n in Acht, eh man auch zum Schwager macht! Menschen wachen kann nichts nützen, Gott muss wachen, Gott muss schützen. Herr, durch deine...