1. Strophe:

Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt ein neues Feuer aus der Glut, schlägt ein neues Feuer aus der Glut.

2. Strophe:

Abendstunde, stille Stunde, müde sind wir von der Nacht, haben, was wir geben konnten, lange schon dem Tag vermacht. Und es wächst die goldene Ernte, wächst heran auf unserm Land, und das Gold, das Gold der Felder wird schon bald zu Brot gebrannt. Wird schon bald zu Brot gebrannt.

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