1. Strophe:

Abendstunde, stille Stunde, dieser Tag ist ausgebrannt. Hinterm Wald verschwand die Sonne, rote Glut blieb überm Land. Und der Rest der roten Asche glüht noch fort in unserm Blut. Nach den kalten, kalten nächsten schlägt ein neues Feuer aus der Glut, schlägt ein neues Feuer aus der Glut.

2. Strophe:

Abendstunde, stille Stunde, müde sind wir von der Nacht, haben, was wir geben konnten, lange schon dem Tag vermacht. Und es wächst die goldene Ernte, wächst heran auf unserm Land, und das Gold, das Gold der Felder wird schon bald zu Brot gebrannt. Wird schon bald zu Brot gebrannt.

weitere Lieder:

Ich bin wie alle blind geboren Und ich lernte: Die uns hassen, sind nicht plötzlich unser Freund. Auch wenn wir sie loben lassen, was uns trennt, sie sind uns feind. Und ich lernte aufzupassen. Ich bin wie alle blind geboren, sehen lernte ich in diese...
Weil wir jung sind Weil wir jung sind, ist die Welt so schön, weil wir voll Vertrauen vorwärts gehen. Alles, was wir schon geschafft, verdanken wir der eignen Kraft, und die wird die Zukunft auch bestehn! Das, was war, ist längst Vergangen...
Die sechs Motoren Der erste Motor war vom Zaren noch, der fraß den Naphtha wie ein großes Loch. Dran hing so manches Dorf ’nen Dynamo – drauf brannte Licht, das Licht vom GOEL-RO. Im ersten Jahrzehnt der Revolution – Na, du weißt schon…ei...
Der Wind weht frei Der Wind weht frei und schmeckt wie nach Heu statt heiß nach Blut und Brand. Wer lebt, der hilft dem Frieden bei Anfang, das Schlimmste ist wohl vorbei. Und die Erde dreht und dreht sich aufs neu, als wäre nichts gescheh...
Trude Meine herrlichste Liebe war Trude, ein Mädchen, schlank wie ein Reh. In ihrer Studentenbude roch´s nach der Frische der See.