1. Strophe:

Stein aus Schmerz und Traurigkeit aus Steinen, Lagerplatz Buchenwald, ein Gras weht schmal im Wind. Viel zu spät und viel zu früh zum Weinen. Kamera macht Klick, Tränen machen blind. Sechsundfünfzigtausendmal ermordet – und ich versteh noch nicht mal einen Tod. Ich weiß und weiß und kann doch nicht ermessen, was dem Leben droht, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht.

2. Strophe:

Da brennt sich die Glocke in die Stille! Ein Augenblick kommt zurück, die Zeit dreht sich bergan. Auf dem Platz in ungeheurer Fülle treten Sie nun an. Stiefel knarren, Kinderaugen flehen, Schläge fahren wie in mein Gesicht. Alles darf ich kosten, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht.

weitere Lieder:

Wenn ein Flugzeug dröhnt Wenn ein Flugzeug dröhnt, wenn ein Regen fällt, wenn die Wolken sich röten, dass die Stadt nicht stöhnt, dass der Himmel hält, dass der Himmel hält, richten wir Raketen.
Singt das Lied der Solidarität Kommt, singt das Lied! Kommt, singt das Lied der Solidarität, dass unsre eigene Revolution ein wenig schneller geht.
Die Taube (Oktoberklub) Ade mein Lieb, ich muss jetzt gehen. Ich kann nicht mehr verweilen. Und gehe ich auch, ich kehre zurück. Sei es auch Zehntausend Meilen, mein Lieb. Sei es auch Zehntausend Meilen.
Zeichenunterricht Kinder sitzen rings, entwerfen Pläne, ziehn Antennen zu den Wolken weit. Ungelenke Linien, Turmdrehkräne, die schwingend steigen – Traum und Wirklichkeit.
Unterwegs Wohin soll die Nachtigall, wohin soll ich? Da fehlt was, sagt mir mein Gefühl. Ich mal` meine Sehnsucht, ich bin unterwegs. Das ist es noch nicht, das Ziel.