1. Strophe:

Stein aus Schmerz und Traurigkeit aus Steinen, Lagerplatz Buchenwald, ein Gras weht schmal im Wind. Viel zu spät und viel zu früh zum Weinen. Kamera macht Klick, Tränen machen blind. Sechsundfünfzigtausendmal ermordet – und ich versteh noch nicht mal einen Tod. Ich weiß und weiß und kann doch nicht ermessen, was dem Leben droht, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht.

2. Strophe:

Da brennt sich die Glocke in die Stille! Ein Augenblick kommt zurück, die Zeit dreht sich bergan. Auf dem Platz in ungeheurer Fülle treten Sie nun an. Stiefel knarren, Kinderaugen flehen, Schläge fahren wie in mein Gesicht. Alles darf ich kosten, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht.

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