1. Strophe:

Stein aus Schmerz und Traurigkeit aus Steinen, Lagerplatz Buchenwald, ein Gras weht schmal im Wind. Viel zu spät und viel zu früh zum Weinen. Kamera macht Klick, Tränen machen blind. Sechsundfünfzigtausendmal ermordet – und ich versteh noch nicht mal einen Tod. Ich weiß und weiß und kann doch nicht ermessen, was dem Leben droht, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht, was dem Leben, was dem Leben, was dem Leben droht.

2. Strophe:

Da brennt sich die Glocke in die Stille! Ein Augenblick kommt zurück, die Zeit dreht sich bergan. Auf dem Platz in ungeheurer Fülle treten Sie nun an. Stiefel knarren, Kinderaugen flehen, Schläge fahren wie in mein Gesicht. Alles darf ich kosten, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht, nur das Leben, nur das Leben, nur das Leben nicht.

weitere Lieder:

Wenn ein Flugzeug dröhnt Wenn ein Flugzeug dröhnt, wenn ein Regen fällt, wenn die Wolken sich röten, dass die Stadt nicht stöhnt, dass der Himmel hält, dass der Himmel hält, richten wir Raketen.
Frühlingszeit Spürst du nicht auch aus den Schloten der Rauch riecht heute anders, und das Kleid, das du trägst, scheint neu zu sein. Der Leute Gesichter sind nicht mehr gefroren. Es haben die Münder das Misstraun verloren, drei Fremd...
Genossin Christiane B. Christiane B. war Sekretärin beim Berliner Magistrat, als die Kaderabteilung anrief und sie eingeladen hat. Ob sie nicht im Wohnungswesen des Stadtbezirkes Ypsilon als Genossin wirken wolle. Sicher wisse sie davon, dass ...
Gavroche Ich bin das Volk, ich bin das Land, es hat mich den Gavroche genannt. Ich trau mir selbst, dem Herrgott nie. Komm, steck das Rot ins Haar, Marie! Ich steck das Rot ins Haar, Marie!
Es war mal ein Mädchen (a.d. Film „Heißer Sommer“) Es war mal ein Mädchen von kaum siebzehn Jahren, recht blond und recht hübsch und auch sonst interessant. Und dank den „Sonst“ und dank ihren Haaren hatte sie mehrere Jungs an der Hand.