1. Strophe:

Wieder ist ein Tag vorbei, beginnt der Abend dann; die Nacht hat sich schon eingestimmt, facht ihre Lichter an.

2. Strophe:

Ich lernte am Feuer unser Lied, der Wind trieb es über das Land. Das Tuch, das ich trug, war dunkelblau, das Bild seh ich noch ganz genau.

3. Strophe:

Und als das Blau meines ersten Tuchs zum Blau meines Hemdes wuchs, saßen wir abends wieder am Strand und sangen manch Lied ins Land.

4. Strophe:

Weil in dem Lied ich mich wieder fand, nahm ich die offene Hand. So fassen sich die Hände Tag für Tag, wie ich sie am Knopfloch trag.

Refrain:

Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer warm und machen herzen heiß.

weitere Lieder:

Lass die Welt neu erblühen Seht die zarte Kinderhand, sie schrieb den Brief, sandte ihn nach Griechenland, das uns rief. Lass die Welt neu erblühen! Lass die Welt neu erblühen!
Lied der Großmutter Anna Im Jahre Achtzehnneunzig und acht hat sie die Augen aufgemacht. In einer Kate auf Gutsherrenland, ein Bebelbild hing an der Wand. Ging in die Schule vier Jahre lang. Lernte Beten und war oft sehr krank. Die Frauen erst a...
Lied von der Aussichtsplattform Wo meine Straße ihr Ende hat, steht eine Mauer verquer. Dahinter beginnt eine andere Stadt, und da baute irgendwer aus Stangen und Brettern ein hohes Gerüst darauf kann man tagsüber stehn, und kann sich von oben aus sich...
Sommer 69 Seht an, was unser Sommer hat: rote Ohren, roter Mohn, sommerheiße Diskussion, tausend Lieder in der Stadt. Keine Floskeln, keine Phrasen! Wo wir wohnen, zählt das nicht. Ernstsein ohne Trübsalblasen gibt ein freundliche...
Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.