1. Strophe:

Näh nicht, liebes Mütterlein, am roten Sarafan, nutzlos wird die Arbeit sein, drum strenge dich nicht an!

2. Strophe:

Tochter setz dich nieder an meiner Seite hier, Jugend kehrt nicht wieder, wich sie einmal von dir.

3. Strophe:

Fröhlich magst du singen als wie die Lerch im Mai, lachen, tanzen, springen, doch bald ist das vorbei!

4. Strophe:

Denn es kommen Jahre, wo Lust und Freude fliehn, und die welken Wangen Falten überziehn.

5. Strophe:

Ich sang auch einst Lieder, lachte, tanzt und sprang; steif sind jetzt die Glieder, hinkend ist mein Gang.

6. Strophe:

An dem Sarafan zu näh’n heißt mich Erinnerung, kann ich dich drin tanzen sehn, fühl ich mich wieder jung.

weitere Lieder:

Es zogen drei Burschen Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein, bei einer Frau Wirtin, da kehrten sie ein.Bei einer Frau Wirtin, da kehrten sie ein.
Wo de Ostseewellen Wo de Ostseewellen trecken an den Strand, wo de geele Ginster bleuht in´n Dünensand. Wo de Möwen schriegen, grell in´t Stormgebrus, da is mine Heimat, da bün ick tau Hus.
Drunten in der grünen Au Drunten in der grünen Au, steht ein Birnbaum, schau, schau, juche! Drunten in der grünen Au, steht ein Birnbaum, schau, schau.
Wer recht in Freuden wandern will Wer recht in Freuden wandern will, der geht der Sonn‘ entgegen! Da ist der Wald so kirchenstill, kein Lüftchen mag sich regen; noch sind nicht die Lerchen wach, nur im hohen Gras der Bach singt leise den Morgensegen.
Die Sonne sank, der Abend naht Die Sonne sank, der Abend naht und stiller wird’s auf Straß‘ und Pfad, und süßer Friede, Ruh und Rast folgt auf des Tages Sorg‘ und Last.