1. Strophe:

Näh nicht, liebes Mütterlein, am roten Sarafan, nutzlos wird die Arbeit sein, drum strenge dich nicht an!

2. Strophe:

Tochter setz dich nieder an meiner Seite hier, Jugend kehrt nicht wieder, wich sie einmal von dir.

3. Strophe:

Fröhlich magst du singen als wie die Lerch im Mai, lachen, tanzen, springen, doch bald ist das vorbei!

4. Strophe:

Denn es kommen Jahre, wo Lust und Freude fliehn, und die welken Wangen Falten überziehn.

5. Strophe:

Ich sang auch einst Lieder, lachte, tanzt und sprang; steif sind jetzt die Glieder, hinkend ist mein Gang.

6. Strophe:

An dem Sarafan zu näh’n heißt mich Erinnerung, kann ich dich drin tanzen sehn, fühl ich mich wieder jung.

weitere Lieder:

Horch was kommt von draußen rein Horch was kommt von draußen rein – Hollahi Hollaho! Wird wohl mein Feinsliebchen sein – Hollahi jaho! Geht vorbei und schaut nicht ´rein – Hollahi Hollaho! Wird´s wohl nicht gewesen sein – Hollahi jaho!
Weißt du wie viel Sterne stehen Weißt du wie viel Sterne stehen an dem blauen Himmelszelt? Weißt du wie viel Wolken gehen weithin über alle Welt? Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet, an der ganzen großen Zahl, an der ganz...
Bald fällt von diesen Zweigen Bald fällt von diesen Zweigen das letzte Laub herab. Die Busch´ und Wälder schweigen, die Welt ist wie ein Grab.
Als wir jüngst in Regensburg waren Als wir jüngst in Regensburg waren, sind wir über den Strudel gefahren; da war’n viele Holden, die mitfahren wollten. Schwäbische, bayrische Dirndln, juchheirassa, muss der Schiffsmann fahren, schwäbische, bayrische Dirn...
Der Frühling hat sich eingestellt Der Frühling hat sich eingestellt, wohlan, wer will ihn sehn? Der muss mit mir ins freie Feld, ins grüne Feld nun gehn.