1. Strophe:

Aus blauem Himmelsfenster schaut der Frühling auf die Stadt, die heute sich wie eine Braut so schön gekleidet hat.

2. Strophe:

Wie hell an jeder Häuserreih die Fahnenflamme loht, sie lieh sich für den ersten Mai der Sonne Morgenrot.

3. Strophe:

Wir schreiten unterm Maienkranz voll Stolz in Reih und Glied, ihr sieht’s an unsrer Augen Glanz, ihr höhrt´s aus unserm Lied.

4. Strophe:

Das singt des Heimatlandes Preis, darin der Spaten klirrt, und das durch unsrer Eltern Fleiß zu einem Garten wird.

5. Strophe:

Die schönste Frucht reift drin heran im Beet, an Baum und Strauch, und weil der Garten uns gehört, drum essen wir sie auch.

6. Strophe:

Heut feiern wir der Arbeit Sieg, drauf unser Glück beruht in unsrer jungen Republik – wie haben wir es gut!

weitere Lieder:

Die Brücke Wir tragen die Steine zum Uferrand, wo unsere alte Brücke stand, da soll die neue den Strom bezwingen mit tausend Streben hinüber schweben und Bögen solln sich ins Weite schwingen und binden Land an Land.
Fröhliche Weihnachtszeit Die Rehe, die Hasen, die schlafen im Wald. Der Frost ächzt im Baum und die Winde wehn kalt. Im Garten vorm Haus ist das Tor zugeschneit: Fröhliche, fröhliche Weihnachtszeit!
Für die Freiheit Brüder, die kurze Nacht ist zu Ende; unserer Berge glühn schon im Licht. Reicht euch vorm Kampf wie immer die Hände! Feigheit und Zagen kennen wir nicht!
Das Tännlein Im Walde steht ein Tannenbaum im immergrünen Kleid, ist schlank und lieblich anzuschaun zu jeder Jahreszeit, ist schlank und lieblich anzuschaun zu jeder Jahreszeit.
Vom Felde rollt der letzte Erntewagen Vom Felde rollt der letzte Erntewagen. Die letzte Garbe schmückt ein bunter Strauß. Wir tragen nun nach alter Sitte die Erntekrone in das Haus.