1. Strophe:

Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.

2. Strophe:

Häuser, Gärten, Hecken, Zäune, bunte Wäsche weht im Wind. Hemdchen, Höschen, seidenfeine, sag mal Mädchen, sind das deine? Sag mal Mädchen, sind das deine? Die so rosa sind.

3. Strophe:

Und das Mädchen grüßt mich munter, winkt mir fröhlich lachend zu. Schau doch selbst mein Freund, komm runter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, sind das meine – du.

4. Strophe:

Ach, es waren wirklich ihre, solche Mädchen lob ich mir. Solche Mädchen ohne Ziere -rei. Der Pflaumenbaum stand Schmiere, der Pflaumenbaum stand Schmiere. Niemals kommt´s herfür.

5. Strophe:

Aber plötzlich, bange Frage, meine Braut in Rudolstadt – vielleicht auch sie in solcher Lage, wo sie doch am selben Tage, wo sie doch am selben Tage, ihre Wäsche hat

weitere Lieder:

Frieden muss sein Dass unsre Enkel später noch in neunzehnhundert Jahren an ihrem Jahreswandertag in unsre Städte fahren. Dass sie mit diesem vielen Geld für Panzer und Kanonen viele neue Häuser baun, wo sie umsonst drin wohnen. Frieden, ...
Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Wer kann die Lieder der Freiheit verbieten? Keine Gewalt, kein Befehl, kein Gericht! Denn das Volk wird sie immer behüten, und zum Schweigen bringt man sie nicht.
Die Pauke Der Pauker schlägt die Pauke, bis dass sich keiner traut, auch nur ein Wort zu sagen. es dröhnt die Pauke laut.
Partisanen vom Amur Durchs Gebirge durch die Steppe zog unsre kühne Division hin zur Küste dieser weißen, heiß umstrittenen Bastion, hin zur Küste dieser weißen, heiß umstrittenen Bastion.
Spulenlied Flink, Spule, dreh dich, dreh dich schnelle, dreh dich für ein neues Kleid. Drehe dich für Brot und Frieden und für eine gute Zeit.