1. Strophe:

Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.

2. Strophe:

Häuser, Gärten, Hecken, Zäune, bunte Wäsche weht im Wind. Hemdchen, Höschen, seidenfeine, sag mal Mädchen, sind das deine? Sag mal Mädchen, sind das deine? Die so rosa sind.

3. Strophe:

Und das Mädchen grüßt mich munter, winkt mir fröhlich lachend zu. Schau doch selbst mein Freund, komm runter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, sind das meine – du.

4. Strophe:

Ach, es waren wirklich ihre, solche Mädchen lob ich mir. Solche Mädchen ohne Ziere -rei. Der Pflaumenbaum stand Schmiere, der Pflaumenbaum stand Schmiere. Niemals kommt´s herfür.

5. Strophe:

Aber plötzlich, bange Frage, meine Braut in Rudolstadt – vielleicht auch sie in solcher Lage, wo sie doch am selben Tage, wo sie doch am selben Tage, ihre Wäsche hat

weitere Lieder:

Aber life Ein Lied ist ein Lied erst dann, wenn man’s singt. Wir haben vorm Auftritt uns angeschminkt. (Gesprochen) wir sind unfertig, Leute, altklug und steif aber life, aber life, aber life.
Frühlingslied Wir gehen den Frühling suchen, wo hat er sich versteckt? Vielleicht im Rosinenkuchen, vielleicht unter jenen Buchen, vielleicht wird er bald entdeckt.
Genossen, der Tag hat zu wenig Stunden Genossen, der Tag hat zu wenig Stunden. Genossen, was haben wir heute geschafft? Wir haben uns ehrlicher Mühe geschunden, verbraucht ist viel Kraft, Aha.
Ermutigung Wenn sich zwei in ihre Liebe schlagen, wie in Mäntel gegen Zeit und Wind und nach nichts als nach sich selber fragen, machen sie auch ihre Liebe blind.
Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe, soll sie nicht wie Blütenschnee verwehn, hohe Häuser brauchen starke Pfeiler, dass sie fest in allen Stürmen stehn.