1. Strophe:

Sitz auf einem Baum, ess´ Pflaumen spuck die Steine in das Heu. Welch ein Glück für meinen Gaumen, diese fetten blauen Pflaumen, diese fetten blauen Pflaumen. Man wird frisch wie neu.

2. Strophe:

Häuser, Gärten, Hecken, Zäune, bunte Wäsche weht im Wind. Hemdchen, Höschen, seidenfeine, sag mal Mädchen, sind das deine? Sag mal Mädchen, sind das deine? Die so rosa sind.

3. Strophe:

Und das Mädchen grüßt mich munter, winkt mir fröhlich lachend zu. Schau doch selbst mein Freund, komm runter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, hab ich unterm Kleid nichts drunter, sind das meine – du.

4. Strophe:

Ach, es waren wirklich ihre, solche Mädchen lob ich mir. Solche Mädchen ohne Ziere -rei. Der Pflaumenbaum stand Schmiere, der Pflaumenbaum stand Schmiere. Niemals kommt´s herfür.

5. Strophe:

Aber plötzlich, bange Frage, meine Braut in Rudolstadt – vielleicht auch sie in solcher Lage, wo sie doch am selben Tage, wo sie doch am selben Tage, ihre Wäsche hat

weitere Lieder:

Trostlied oder Über die Schwierigkeiten Am Ecktisch beim Ofen im „Frankfurter Happen“, der Tag geht schon müde und krumm, da sitz ich mit Willi, dem alten Genossen, uns stört nicht der Lärm drumherum.
Bln. 1058 Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von obe...
Die Fahrt ins Holz (sorbisches Volkslied) Lasst uns denn, lasst uns denn, mit dem Knüppel, mit dem Karren, mit dem Knüppel, mit dem Karren, fahren ins Holz, ja, fahren ins Holz! Hej! Holz, ja fahren ins Holz! Hej! fahren ins Holz! Hej!
Wenn in Spanien die Blüten Wenn in Spanien die Blüten blühen im April, blühen sie nicht in Freude, sondern in Schmerzen schrill.
Wieder ist ein Tag vorbei Und in den Nächten brennen die Feuer, schmelzen alltägliches Eis. Diese Feuer brennen ungeheuer, warm und machen die Herzen heiß.