1. Strophe:

Das Volk steht auf, der Sturm bricht los; legt nicht die Hände feig in den Schoß, seht die Vampire auf gold ’nen Stühlen, lasst sie nun endlich die Volkskraft fühlen.

2. Strophe:

Wo ist der Schatz, den Tag und Nacht, mühselig ringend ans Licht wir gebracht? In den Palästen liegt er in Massen, wo ihn die Diebe „gesetzlich“ verprassen.

3. Strophe:

Nach langer Arbeit kurze Rast, unsere Kräfte versagen fast; während für andre wir Reichtum erwerben, müssen wir frühzeitig kraftlos verderben.

4. Strophe:

Man hat sich nicht mit uns begnügt, nicht mit der Schmach, die man uns zugefügt: unsere Weiber, unsere Kinder, wurden gekauft und entehrt durch die Sünder.

5. Strophe:

Man zwingt des Volkes Jugendkraft in des Soldatenrocks elende Haft, lehret sie dort für glitzernde Orden schonungslos wehrlose Brüder ermorden.

6. Strophe:

Der Ruf erschallt, die Fahne fliegt; wissen wir doch, dass die Freiheit siegt! Bis wir der Menschheit den Frieden errungen, sei es in stürmenden Kämpfen gesungen.

Refrain:

Rottet sie aus, die erbärmliche Brut, die erbärmliche Brut. Wer gab ihr Leben? – Unser Blut! Wer gab ihr Reichtum? – Unser Gut! So zeigen wir auch unsern Mut! Zeigt ihn doch! Brecht das Joch! Freie Arbeit lebe hoch!

weitere Lieder:

Vor acht Jahren Ja, damals … Da hat zum ersten Mal in Preußen die Erde gezittert. Da fühlte der letzte Korporal: Dicke Luft! es gewittert! Sie rissen den Kesseln die Feuer heraus. Gewehre herunter! Und alle, und alle, und alle, nach Hau...
Solidaritätslied Vorwärts und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht! Beim Hungern und beim Essen, vorwärts und nie vergessen: die Solidarität!
Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Zu Potsdam unter den Eichen Zu Potsdam unter den Eichen im hellen Mittag ein Zug: vorn eine Trommel und hinten ein Fahn in der Mitte ein Sarg man trug. Zu Potsdam unter den Eichen durch den hundertjährigen Staub, da trugen Sechse einen Sarg mit Hel...