1. Strophe:

Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher. Dank zunächst den Trümmerfrauen, die den Schutt wegräumten, dass wir, um neu aufzubauen, keine Zeit versäumten.

2. Strophe:

Heute bauen ihre Söhne einen hohen Fernsehturm. Hoch gestiegen sind die Löhne, hoch gestiegen ist die Norm. Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher.

3. Strophe:

Dank auch meinem Klassenlehrer, der erst lernen musste, wie man richtig „Rauchfangkehrer“ schreibt, weil er´s nicht wusste. Heute sitzen seine Schüler längst in einem Chefbüro, strecken ihre Klassenfühler immer nach dem Weltniveau. Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher.

4. Strophe:

Vater war mein erster Lehrer. Er hat mir viel beigebracht, weil er als ein Spätheimkehrer wusste, wer die Kriege macht. Heute sitzt mein jüngster Bruder als Pilot der NVA hinter seinem Düsenruder und er bleibt zehn Jahre da. Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher.

5. Strophe:

Danke dem Genossen Walter für die kluge Politik. Wissenschaft als Machtentfalter, wir entfalten uns gleich mit. Dank den Sportlern für die Tugend: immer schneller, immer fit. Dank der Freien Deutschen Jugend für die Lieder, und singt mit: Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher.

weitere Lieder:

Bln. 1058 Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von obe...
Sie sind die Mehrheit Man kann sie nicht beschenken, nicht mit Geld, noch Ideen, denn was sie sich genommen – von ihnen ist’s gekommen, die Macht und was wir sehn: Fabriken und die Städte und Parks und Schlösser auch, die Telegraphendrähte un...
Da sind wir aber immer noch Da sind wir aber immer noch, und der Staat ist noch da, den Arbeiter erbauen. Das Land, es lebt, es lebe hoch, weil Arbeiter sich traun.
Der Mensch kann manche Sachen Oli, oli, ola, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam. Oli, oli, ola, miteinander geht es ja, wenn wir zusammen kommen, komm´ wir der Sache nah.
Lied einer Krippentante Die Woche sind die Mütter fort, die Väter nicht daheim. Ich bin die Tante von der Krippe, muss vielen Eltern sein. Habe zehn Jungs. Wenn die laut schrein, dann fällt das Dach der Krippe fast ein. Die Mädchen dagegen, sel...