1. Strophe:

Nicht weit von hier, hinter fast sieben Bergen ein kleines Haus, ein altes Dorf am Hang… wohnt eine alte Frau, die wartet auf diesen einen Tag schon jahrelang.

2. Strophe:

Nun ist er da, der Tag, Geschenke, Kinder, so viel auf einmal, dass sie beinah weint. – Ihr sollt doch für mich kein Geld ausgeben und sie weiß selber, dass sie’s nicht so meint.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Das Abendmahl ist in der guten Stube, der Wein ist reichlich und das Brot ist frisch. Es zählt in ihr, ob denn auch keines fehle an diesem alten, sonst so großen Tisch.

4. Strophe:

Es ist aus jedem irgendwas geworden, aus über dreißig Jahren Angst und Kraft. Ach, wenn der Vater das erleben könnte,… doch keiner holt ihn aus der Gastwirtschaft.

5. Strophe:

Und sie erfährt die Sorgen ihrer Kinder, und welcher Autotyp zurzeit der beste sei. Dass die Sowjetunion im Gegensatz zu China… So geht auch dieser Tag an ihr vorbei.

6. Strophe:

Am nächsten Morgen füttert sie die Gänse und wärmt sich einen Schluck Bohnenkaffee. Schließt ab und legt die Schlüssel hintern Balken und geht zum Saubermachen auf die LPG.