1. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt, von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt.

2. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das wird nicht mehr verputzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt. Das Haus in dem ich wohne, gehört der Kommunalen und die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen, die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen.

3. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, hat Kaiser überlebt. Es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht, es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht. Das Haus in dem ich wohne, hat viele alte Leute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute.

4. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das feiert viele Feste und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste, und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste. Das Haus in dem ich wohne, wird auch mal abjerissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen.

Coda:

Die Angst vor neuen Häusern ist ihnen riesengroß. Wie finden wir den Fahrstuhl, die neuen Nachbarn bloß?

weitere Lieder:

Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe Junge Liebe braucht ’ne feste Bleibe, soll sie nicht wie Blütenschnee verwehn, hohe Häuser brauchen starke Pfeiler, dass sie fest in allen Stürmen stehn.
Das Lied Die Abenddämmerung hatte den Maientag gefangen. Ich stand auf dem Marktplatz, Sowjetsoldaten sangen.
Avanti popolo (Bandiera rossa) Avanti popolo, alla riscossa, bandiera rossa, bandiera rossa. Avanti popolo, alla riscossa, bandiera rossa trionfera.
Ewald, der Vertrauensmann Der schluckt dir was weg, Mensch mit seinem Bauch, reden, das kann er und arbeiten auch; und wenn das nicht läuft, da bleibt er nicht still, ist nicht so einer, weil kein andrer will, und weil sich der Ewald was trauen k...