1. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt, von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt.

2. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das wird nicht mehr verputzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt. Das Haus in dem ich wohne, gehört der Kommunalen und die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen, die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen.

3. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, hat Kaiser überlebt. Es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht, es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht. Das Haus in dem ich wohne, hat viele alte Leute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute.

4. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das feiert viele Feste und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste, und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste. Das Haus in dem ich wohne, wird auch mal abjerissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen.

Coda:

Die Angst vor neuen Häusern ist ihnen riesengroß. Wie finden wir den Fahrstuhl, die neuen Nachbarn bloß?

weitere Lieder:

Hätt ich einen Hammer Hätt ich einen Hammer, ich hämmerte am Morgen, ich hämmerte am Abend weit über mein Land. Zerhämmernd die Kriege und hämmernd laut zu warnen; zu schmieden die Liebe zwischen Brüdern all und Schwerstern weit über dem Land...
Aufruf Es kommt der Tag, da wird sich wenden das Blatt für uns, er ist nicht fern. Da werden wir, das Volk, beenden den großen Krieg der großen Herrn. Die Händler all mit ihren Bütteln und ihrem Kriegs- und Totentanz, sie wird ...
Bürgerlied 1978 Ob wir just im schönen Sachsen oder in Berlin aufwachsen, Weimar oder Wilhelmsruh, ob wir melken oder nähen oder an der Drehbank stehen, das tut, das tut nichts dazu, ob wir melken oder nähen oder an der Drehbank stehen,...
Unter vier Augen Du bist gemein, du bist so ungezogen. Ich hab es schon so oft mit dir versucht. Du hast mich kalt und ungeniert betrogen, drum sei in alle Ewigkeit verflucht! Fast sieht es aus, als wolltest du jetzt sagen: Sei nicht so ...
Blaues Tuch ist dieser Himmel Blaues Tuch ist dieser Himmel. Fensterbreit gehört er uns. Nichts mehr sagen, nur noch liegen beieinander.