1. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt, von oben tut es bröckeln, von unten isses kalt.

2. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das wird nicht mehr verputzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt, dieweil es der Substanz nun wirklich nichts mehr nutzt. Das Haus in dem ich wohne, gehört der Kommunalen und die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen, die is zu bedauern, besonders vor den Wahlen.

3. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, hat Kaiser überlebt. Es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht, es ist nur jammerschade, dass es noch heute steht. Das Haus in dem ich wohne, hat viele alte Leute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute. Sie wohnen noch im Gestern und leben schon im Heute.

4. Strophe:

Das Haus in dem ich wohne, das feiert viele Feste und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste, und kommt die FDJ, dann ham wa auch noch Gäste. Das Haus in dem ich wohne, wird auch mal abjerissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen. Da freuen sich die Kinner, die Alten finns beschissen.

Coda:

Die Angst vor neuen Häusern ist ihnen riesengroß. Wie finden wir den Fahrstuhl, die neuen Nachbarn bloß?

weitere Lieder:

Werktag Ein kalter Morgen. Ich warte lang auf den Schichtbus und frier´. Leer sind die Straßen. Über den Häusern steigt Rauch, den ich schnell aus den Augen verlier´.
Hier, wo ich lebe Hier, wo ich lebe, werd ich nie und werd von keinem Tag verschont. Und schein oft Sysiphos, dem sich am End die Mühe wohl nicht lohnt. Hier, wo ich lebe, spricht der Stein, schreit noch der Boden unter dir, ich will’s ni...
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Im Weiten unterwegs Sonne, leuchte mir ins Herz hinein, Wind, verweh mir Sorgen und Beschwerden! Tiefere Wonne weiß ich nicht auf Erden, als im Weiten unterwegs zu sein, im Weiten unterwegs zu sein.
Meine Zeit Wie die Jahre gehen Winter vor dem Mai. Auf den Füßen stehen und schweben dabei.