1. Strophe:

Da streiten sich die Leut‘ herum oft um den Wert des Glücks; der eine heißt den andern dumm; am End weiß keiner nix. Da ist der allerärmste Mann dem andern viel zu reich! Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt beide gleich.

2. Strophe:

Die Jugend will halt mit Gewalt in allem klüger sein; doch wird man nur ein bissel alt, da find’t man sich schon drein. Oft zankt mein Weib mit mir, o Graus! Das bringt mich nicht in Wut. Da klopf ich meinen Hobel aus und denk: du brummst mir gut!

3. Strophe:

Zeigt sich der Tod einst mit Verlaub und zupft mich: Brüderl, kumm! Da stell‘ ich mich im Anfang taub und schau‘ mich gar nicht um. Doch sagt er: Lieber Valentin! mach‘ keine Umständ‘! Geh! Da leg‘ ich meinen Hobel hin und sag‘ der Welt Ade.

4. Strophe:

Ein Tischler, wenn sein War‘ gefällt, hat manche frohe Stund, das Glück ist doch nicht in der Welt mit Reichtum bloß im Bund. Seh‘ ich so viel zufried´nen Sinn, da flieht mich alles Weh. Da leg ich nicht den Hobel hin, sag nicht der Kunst Ade!

weitere Lieder:

Da steht eine Burg überm Tale Da steht eine Burg überm Tale und schaut in den Strom hinein. Das ist die fröhliche Saale, das ist der Giebichenstein. Das ist die fröhliche Saale, das ist der Giebichenstein.
Guten Abend, guten Abend Euch allen hier beisamm! Ihr Männer und Frauen und Burschen und Mädchen, Hei, lustig soll´s werden. Ich spiel euch eins auf! Streich zu auf der Fiedel den Walzer spiel uns auf! Tra la-la-la-la-la-la-la-la, Tra la-la-la-l...
Nach grüner Farb mein Herz verlangt Nach grüner Farb mein Herz verlangt in dieser trüben Zeit. Der grimmig Winter währt so lang, der Weg ist mir verschneit. Die süßen Vöglein jung und alt, die hört man lang nit meh, das macht des argen Winters G´walt, der ...
Lass doch der Jugend ihren Lauf Lass doch der Jugend, der Jugend, der Jugend ihren Lauf! Lass doch der Jugend, der Jugend ihren Lauf! Hübsche Mädel wachsen immer wieder auf, lass doch der Jugend ihren Lauf! Tanz mit der Dorle, walz mit der Dorle bis na...