1. Strophe:

Da steht eine Burg überm Tale und schaut in den Strom hinein. Das ist die fröhliche Saale, das ist der Giebichenstein. Das ist die fröhliche Saale, das ist der Giebichenstein.

2. Strophe:

Da hab ich so oft gestanden, es blühten Täler und Höhn. Und seitdem in allen Landen, sah ich nimmer die Welt so schön! Und seitdem in allen Landen, sah ich nimmer die Welt so schön!

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3. Strophe:

Durchs Grün da Gesänge schallten, von Rossen, zu Lust und Streit, schauten viel schlanke Gestalten, gleichwie in der Ritterzeit. Schauten viel schlanke Gestalten, gleichwie in der Ritterzeit.

4. Strophe:

Wir waren die fahrenden Ritter, eine Burg war noch jedes Haus. Es schaute durchs Blumengitter manch schönes Fräulein heraus. Es schaute durchs Blumengitter manch schönes Fräulein heraus.

5. Strophe:

Das Fräulein ist alt geworden und unter Philistern umher. Zerstreut ist der Ritterorden, kennt keiner den andern mehr. Zerstreut ist der Ritterorden, kennt keiner den andern mehr.

6. Strophe:

Auf dem verfallenen Schlosse, wie der Burggeist, halb im Traum, steh ich jetzt ohne Genossen und kenne die Gegend kaum. Steh ich jetzt ohne Genossen und kenne die Gegend kaum.

7. Strophe:

Und Lieder und Lust und Schmerzen, wie liegen sie nun so weit – o Jugend, wie tut im Herzen mir deine Schönheit so leid. O Jugend, wie tut im Herzen mir deine Schönheit so leid.