1. Strophe:

Ich könnt es meinem Mädchen sagen, und sicherlich – ich sag es ihr; für einen Flirt an Wintertagen kann nur der Winter was dafür.

2. Strophe:

Ich traf sie an beim schneepflugüben und war gleich angetan von ihr; das rechte Bein fuhr meist nach drüben, das linke aber fuhr zu mir.

3. Strophe:

Sie hatte lange lose Haare, die wehten wie bei einer Fee; und wenn sie einmal nicht mehr wehten, dann lagen sie bestimmt im Schnee.

4. Strophe:

Sie lächelte wie Marmelade, ich wette, dass sie auch so roch, und als ich sie am Abend küsste, oje, da schmeckte ich es noch.

5. Strophe:

Wir diskutierten voller Hektik – ich glau´, sie war nicht sehr beleckt; das größte ihrer Dialektik war sicherlich ihr Dialekt.

6. Strophe:

Und ihre großen Kulleraugen, die kullerten bei jedem Wort; als ich ihr meinen Freund vorstellte, da kullerten sie von mir fort.

7. Strophe:

Ich trug darum auch keine Trauer. Ich gab sie ihm recht gerne hin; denn willst du eine für die Dauer, so nimm dir keine aus Berlin.

Refrain:

Da fällt das Thermometer, der Schnee fällt her und hin, und manchmal fällt am schihang auch was kleines Blondes aus Berlin.

weitere Lieder:

Habe was für dich Habe was für dich, habe was für dich, liegt dir sehr am Herzen. Habe was für dich, habe was für dich, hab, was du gern magst. Habe Nelken, habe Rosen, wolln dich küssen und kosen, habe Lilien, hab auch Veilchen, duften n...
Für Volk und Freiheit (Lenins Lieblingslied) Im Kerker zu Tode gemartert vom Feinde in ohnmächtiger Wut, im Kampf für das Volk und die Freiheit da gabst du dein Leben, dein Blut.
Lied von der Aussichtsplattform Wo meine Straße ihr Ende hat, steht eine Mauer verquer. Dahinter beginnt eine andere Stadt, und da baute irgendwer aus Stangen und Brettern ein hohes Gerüst darauf kann man tagsüber stehn, und kann sich von oben aus sich...
Sag mir wo du stehst Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst. Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst.
Lied vom Feuertod einer Lieben, guten Tante Beide: Wird die Liebe immerzu ein Feuer sein und bleicht das Haar, wie Sonne bleicht die Wäsche? Nein, nicht so groß, dass wir verbrennen; nicht so klein, dass wir fürchten müssten, es verlösche.