1. Strophe:

Auf hartgesottnen Wegen kam ich zerlumpt daher. Es hat nicht nur an mir gelegen. Die Luft war dick und schwer.

2. Strophe:

Es war ein Traum, der narrte mich bis zum Irresein: „Einst kommt der Tag! Ich warte. Wir werden Brüder sein.“

3. Strophe:

Und 1914 im August – Es waren heiße Wochen -, da kamen Leut‘ daher und schrien: „Der Krieg ist ausgebrochen!“

4. Strophe:

Es hat gelacht ein Lachen. Die Erde platzte auf und als ein rotes Krachen, ging uns die Sonne auf.

5. Strophe:

Es hat gelacht mit Schüssen, mit Blut gelacht und Kot. Ich hab mich hingeschmissen: „Proletenvolk in Not!“

6. Strophe:

Vier Tage und vier Nächte schrie einer im Stacheldraht. Wir hörten nicht mehr hin. Als es November achtzehn war, da wusste ich, wer ich bin.

weitere Lieder:

Ehrung der Toten Wem die Sonne nicht mehr scheint, kann die Liebe missen. Wie viel Trauer um ihn weint, braucht er nicht zu wissen.
Wovon lebt der Mensch Ihr Herrn, die ihr uns lehrt, wie man brav leben und Sünd und Missetat vermeiden kann. Zuerst müsst ihr uns was zu fressen geben, dann könnt ihr reden: damit fängt es an.
Kleine Anfrage an unsere Brüder in Westdeutschland Für wen habt ihr Ödland gerodet und die Felder bebaut? Für wen habt ihr alles geerntet und auf Speichern verstaut? Für euch oder für die Herrn?
Hört ihr den Trommelschlag Hört ihr den Trommelschlag, van-di-ri-dom-dei-ne, hört ihr den Trommelschlag? Der Geuse steht auf! Hört ihr den Trommelschlag, van-di-ri-dom-dei-ne, hört ihr den Trommelschlag?
Proletarier-Lied Es tönt ein Ruf von Land zu Land: ihr Armen, reichet euch die Hand! Und ruft ein „Halt“ der Tyrannei und brecht das Sklavenjoch entzwei! Refrain: Es wirbelt dumpf das Aufgebot, es flattert hoch die Fahne rot: Arbeitend l...