1. Strophe:

Alldeutschland das mächtige erzittert, Europa, das stolze, erbebt, mit Kräften, so lange zersplittert, ein neues Geschlecht sich erhebt. Wir sehen es wachsen und ringen voll Liebe sich innig umschlingen zu leben für der Arbeit heiliges Recht.

2. Strophe:

Dort, wo im tiefen Schacht der Erde der Mann in der Bluse sich müht, dort, wo vor dem flammenden Herde das Herz, wie das Antlitz erglüht. Allüberall schallen die Schwüre, dass jeder den Wahlspruch erküre, zu opfern für der Arbeit heiliges Recht.

<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script> <!-- DDR responsive Content --> <ins class="adsbygoogle" style="display:block" data-ad-client="ca-pub-4278385830278770" data-ad-slot="1881593012" data-ad-format="auto"></ins> <script> (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); </script>

3. Strophe:

Und wo an der Spindel in Sorgen sich härmen, ach! Mutter und Kind, da tagt jetzt ein hellerer Morgen, da tönt’s bald laut und bald lind. Macht, Männer, der Not doch ein Ende als Brüder so reicht euch die Hände zu kämpfen für der Arbeit heiliges Recht.

4. Strophe:

Ich Zeichen des Dampfs der Fabriken der Not, der die Geister empört. Das neue Geschlecht wir erblicken, dem einzig die Zukunft gehört. Die Zukunft, vernehmt es, ihr Massen, die kühn mit dem Ruf wir erfassen, zu siegen für der Arbeit heiliges Recht.