1. Strophe:

Auf und lasst die Fahne fliegen, uns zu guter Stund geweiht, lasst in Lüften sie sich wiegen kühn voran dem Geist der Zeit. Lasst sie stolz im Frühlingshauche wie in Herbstesstürmen wehn und uns stets nach Männerbrauche fest und treulich zu ihr stehn.

2. Strophe:

Schlachtenrot ist ihre Farbe, grüßend als des Kampfs Signal, dass fortan nicht länger darbe machtlos unsrer Brüder Zahl. Dass die Schwielen fleiß ‚ger Hände nicht der Knechtschaft Zeichen mehr und die Nacht sich endlich wende uns bedrückend, dumpf und schwer.

3. Strophe:

Mög ein Lorbeerkranz einst prangen mitten in dem Schlachtenrot, wenn die Blüten aufgegangen unsrer Saat für Recht und Brot, wenn der Freiheit Zeichen strahlen siegreich über List und Trug und gen bitter Armut Qualen der Enterbten Trommel schlug.

4. Strophe:

Auf, und lasst die Fahne fliegen, Proletarier, eilt heran, ob wir fallen, ob wir siegen,wahrt sie bis zum letzten Mann. Wahrt sie, ein Panier zur Liebe, wahrt sie, ein Panier zum Zorn, draus dereinst mit mächt´gem Triebe, quillt des Glückes goldener Born.

weitere Lieder:

Vater ist auch dabei Und als sie zogen in den Krieg, Vater war Maikäfer – Maikäfer flieg -, da standen am Fenster die zwei, vergrämt, verhungert, Mutter und Kind, Tränen wuschen die Augen blind: Vater ist auch dabei -.
Matrosen von Kronstadt (1922) Vorwärts an Geschütze und Gewehre auf Schiffen, in Fabriken und im Schacht tragt über den Erdball, tragt über die Meere die Fahne der Arbeitermacht!
Partei, deine jungen Genossen Strahlende Sonne ist unser Begleiter, hell unser Himmel, blau unser Meer. Ihr habt gekämpft und die Macht uns erobert, wir aber geben sie nie wieder her. Refrain: Partei, deine jungen Genossen, tragen die rote Fahne vora...
Lied der Internationalen Brigaden In dem Tal dort am Rio Jarama schlugen wir unsre blutigste Schlacht. Und wir haben auf Tod und Verderben die Faschisten zum Stehen gebracht. Und wir haben auf Tod und Verderben die Faschisten zum Stehen gebracht.
Rot schaut das Banner auf uns nieder Rot schaut das Banner auf uns nieder, wir grüßen´s mit erhobener Hand und heller schmettern unsere Lieder. Die Welt ist unser Vaterland. Rot ist der Zorn, der in uns glutet. Rot ist der Hass, der uns durchdringt und rot ...