1. Strophe:

Carpe diem, carpe diem, carpe diem, nutze den Tag! Der Tag gehört uns, und wir werden ihn nutzen, es geht um die glückliche, bessere Welt. Heut kommt es drauf an, heut gilt es zu siegen, in Hörsaal und Werkstatt, im Schacht auf dem Feld!

2. Strophe:

Carpe diem, carpe diem, carpe diem, nutze den Tag! Uns mahnen die Gräber gefallener Väter zu schützen das Leben, die Liebe, das Land. Die Hand am Gewehr und wachsame Augen – so wird hier das Feuer des Krieges gebannt.

3. Strophe:

Carpe diem, carpe diem, carpe diem, nutze den Tag! So werden wir lernen, das Steuer zu führen. Die Straße zum Glück liegt in unserem Land. Durch uns werden uralte Träume zum Tagwerk, da brauchen wir jeden mit Herz und Verstand.

Refrain:

Denn unsre alte Erde soll der Stern des Friedens sein! Für alle soll die Sonne glühn, und allen soll die Rose blühn, für alle Brot und Wein.

weitere Lieder:

Trostlied oder Über die Schwierigkeiten Am Ecktisch beim Ofen im „Frankfurter Happen“, der Tag geht schon müde und krumm, da sitz ich mit Willi, dem alten Genossen, uns stört nicht der Lärm drumherum.
Wenn dieser Morgen kommt in Vietnam Wenn dieser Morgen kommt und dieser Tag, wenn dieser Morgen kommt und dieser Tag. Da wird ein Lachen sein, ein großes Lachen sein, jedoch viel Zorn noch übrig.
Die Moritat vom Mackie Messer Und der Haifisch, der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht, und Macheath, der hat ein Messer doch das Messer sieht man nicht.
Denn sie Lehren die Kinder Ihr wisst es: Sie sind wieder da. Braucht nur nach rechts zu schauen. Sie schreien in schneeweißen Westen „Hurra“ , die Hemden darunter sind braun. Und sie lehren die Kinder, ihr Land geh‘ bis Polen, und es gäb‘ auch dah...
Mutter, wie weit ist Vietnam? Mutter, wie weit ist Vietnam? Sehr weit, mein Kind, sei still! Mutter, wie sprechen die Menschen da? Ganz anders als hier, mein Kind. Mutter, warum ist da Krieg? Warum? Weil Fremde und Reich wolln, dass Arme dort arm ble...