1. Strophe:

Brüder, ergreift die Gewehre, auf zur entscheidenden Schlacht! Sollten denn unsere Heere fürchten das Trugbild der Macht?

2. Strophe:

Die wir dem Elend entstammen, Brüder aus Armut und Qual, brennen im Kampfe zusammen, werden geschliffener Stahl.

3. Strophe:

Uns aus dem Elend zu lösen, ballt die bewaffnete Faust, die auf die zitternden Größen, wie ein Blitz niedersaust.

4. Strophe:

Ihnen ward Macht und ward Ehre, wir sind vor Hunger verreckt, ladet die blanken Gewehre, das Bajonett aufgesteck.

5. Strophe:

Auf, und verjagt die Tyrannen, dass ihre Herrschaft zerfällt. Schmückt mit den blutroten Fahnen unsere Arbeiterwelt.

weitere Lieder:

Die Arbeitsmänner Wer schafft das Gold zutage? Wer hämmert Erz und Stein? Wer webet Tuch und Seide? Wer bauet Korn und Wein? Wer gibt den Reichen all ihr Brot und lebt dabei in bittrer Not? Das sind die Arbeitsmänner, das Proletariat!
Wir Männer in der Bluse Die Menschen, die nur im Genuss das Licht des Tages schaun; wer schafft für sie den Überfluss schon früh beim Morgengraun? Wer läuft für sie, wenn Sturm und Wind entblättert Laub und Baum? Wir Männer in der Bluse sind’s ...
Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...
Jungfrontmarsch Es zieht die Rote Jungfront, mit festem Schritt einher. Bei jedem Wind, bei Tag und Nacht, die Rote Jungfront hält die Wacht. Drum Jungproleten, Man für Mann, schließt euch der Roten Jungfront an.
Moorsoldaten wir sind die Moorsoldaten und ziehen mit dem Spaten ins Moor.