1. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, waren es nicht Proletarierherzen, die voll Hoffnung zuerst erwacht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

2. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, waren es nicht Proletarierfäuste, die sich ans Werk der Befreiung gemacht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

3. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als du geruht von der nächtlichen Schlacht, waren es nicht Proletarierleichen, die du, Berlin, vor den zitternden, bleichen, barhaupt grüßenden Cäsar gebracht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

4. Strophe:

Achtzehnhundert siebzig und drei, Reich der Reichen, da stehst du, juchhei! Aber wir Armen, verkauft und verraten, Denken der Proletariertaten – noch sind nicht alle Märze vorbei. Achtzehnhundert siebzig und drei.

weitere Lieder:

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