1. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, waren es nicht Proletarierherzen, die voll Hoffnung zuerst erwacht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

2. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, waren es nicht Proletarierfäuste, die sich ans Werk der Befreiung gemacht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

3. Strophe:

Achtzehnhundert vierzig und acht, als du geruht von der nächtlichen Schlacht, waren es nicht Proletarierleichen, die du, Berlin, vor den zitternden, bleichen, barhaupt grüßenden Cäsar gebracht. Achtzehnhundert vierzig und acht?

4. Strophe:

Achtzehnhundert siebzig und drei, Reich der Reichen, da stehst du, juchhei! Aber wir Armen, verkauft und verraten, Denken der Proletariertaten – noch sind nicht alle Märze vorbei. Achtzehnhundert siebzig und drei.

weitere Lieder:

Chronik (1918) Auf hartgesottnen Wegen kam ich zerlumpt daher. Es hat nicht nur an mir gelegen. Die Luft war dick und schwer.
Abschied von Spanien Nie wird dich vergessen, Schöne, der für deine Freiheit stritt, all die Liebe deiner Söhne tragen wir im Herzen mit.
Ballade von den Abenteurern Von Sonne krank und ganz von Regen zerfressen, geraubten Lorbeer im zerrauften Haar, hat er seine ganze Jugend, nur nicht ihre Träume vergessen. Lange das Dach, nie den Himmel, der drüber war.
Der Freiheit Morgenrot Im Osten glüht der junge Tag, und Morgenlüfte wehen. Wie Lerchensang und Wachtelschlag klingt’s über Tal und Höhen. Da ziehn wir aus mit frohem Schall, das gold’ne Licht zu grüßen, – und fernerhin schwingt der Widerhall ...
Marsch der Antifaschisten (Zuchthaus Oslebshausen, 1942) Nun vorwärts Proleten, schließt fester die Reihn, formiert eure roten Bataillone. Wie lange noch wollt ihr Knechte sein, noch schmachten im härtesten Frone. Tragt mutig voran die Fahne rot, im Kampfe für Frieden, für Fre...