1. Strophe:

Auf, junger Tambour, schlage ein, nach Bayern da wollen wir marschieren, nach München wollen wir hinein, ja hinein! Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren. Am Wege rot die Röslein blühn, wenn Rotgardisten nach München ziehn.

2. Strophe:

Am Wege steht ein kleines Haus, in den Scheiben spiegelt sich der Morgen. Ein holdes Mädel schaut heraus, ihr Antlitz ist voller Lieb und Sorgen. Fahr wohl, fahr wohl, du Rotgardist, der du ein Freiheitskämpfer bist.

3. Strophe:

Und sollten wir nicht siegreich sein, von dem Schlachtfeld da wollen wir nicht weichen! Und kehren wir dann wieder heim, so lasst Brüder uns die Hände reichen. Und schießt uns so ein Bluthund tot, wir sterben für die Fahne rot.

weitere Lieder:

Altes Reiterlied Der Mond steht in den Gassen. Leb wohl, mein Schatz, ade! Da die Trompeten blasen, So muss ich dich verlassen. Und tut mir doch so weh.
Abschied der Internationalen Brigaden Wie schön der Tag, als wir mit hartem Schritt, ein Aufgebot aus vielen Vaterländern, in hundert Sprachen sangen durch Madrid, von Blumen überwogt und bunten Bändern; da klang Madrid, und ganz Madrid zog mit.
Als Franco Spanien überfiel Die Freiheit ist unser Gefährte. Es kämpft in ihrem Geist das Bataillon, das kampfbewährte, das Edgar André heißt, das Bataillon, das kampfbewährte, das Edgar André heißt.
Schließ dich uns an O Bruder, lass dein zagend Gebet! Sieh, sieghaft deine Fahne dir weht. Halte, stütze sie, dass nimmer sie fällt, Schwarze! Weiße, sie baun die Welt!
Der Freiheit Morgenrot Im Osten glüht der junge Tag, und Morgenlüfte wehen. Wie Lerchensang und Wachtelschlag klingt’s über Tal und Höhen. Da ziehn wir aus mit frohem Schall, das gold’ne Licht zu grüßen, – und fernerhin schwingt der Widerhall ...