1. Strophe:

Auf, junger Tambour, schlage ein, nach Bayern da wollen wir marschieren, nach München wollen wir hinein, ja hinein! Der Stahlhelm soll unsere Waffen spüren. Am Wege rot die Röslein blühn, wenn Rotgardisten nach München ziehn.

2. Strophe:

Am Wege steht ein kleines Haus, in den Scheiben spiegelt sich der Morgen. Ein holdes Mädel schaut heraus, ihr Antlitz ist voller Lieb und Sorgen. Fahr wohl, fahr wohl, du Rotgardist, der du ein Freiheitskämpfer bist.

3. Strophe:

Und sollten wir nicht siegreich sein, von dem Schlachtfeld da wollen wir nicht weichen! Und kehren wir dann wieder heim, so lasst Brüder uns die Hände reichen. Und schießt uns so ein Bluthund tot, wir sterben für die Fahne rot.

weitere Lieder:

Marsch der Antifaschisten (Zuchthaus Oslebshausen, 1942) Nun vorwärts Proleten, schließt fester die Reihn, formiert eure roten Bataillone. Wie lange noch wollt ihr Knechte sein, noch schmachten im härtesten Frone. Tragt mutig voran die Fahne rot, im Kampfe für Frieden, für Fre...
Nicht betteln, nicht bitten Nicht betteln, nicht bitten! Nur mutig gestritten! Nie kämpft es sich schlecht für Freiheit und Recht! Für Freiheit und Recht!
Vom angenehmen Leben Da preist man uns das Leben großer Geister. Das Leben mit einem Buch und nichts im Magen in einer Hütte, daran Ratten nagen mir bleibe man vom Leib mit solchem Kleister.
Alldeutschland Alldeutschland das mächtige erzittert, Europa, das stolze, erbebt, mit Kräften, so lange zersplittert, ein neues Geschlecht sich erhebt. Wir sehen es wachsen und ringen voll Liebe sich innig umschlingen zu leben für der ...
Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm Die Glocken stürmten vom Bernwardsturm, der Regen durchrauschte die Straßen. Und durch die Glocken und durch den Sturm, gellte des Urhorns blasen.