1. Strophe:

Wir hab’n die Türe ausgehängt. Sie soll unser Tisch sein. Wir haben Brot und Wein gekauft und Gläser vom Nachbarn. Nun tretet ein, die ihr vorüber geht in euren ausgetret’nen Schuhen. Vergesst die Folter und den Feind für diese einzige Nacht euch auszuruhen.

2. Strophe:

Wir haben die Bücher aufgeschlagen mit alten Liedern. Wir haben Plätze frei gelassen in unsrer Runde. Nun tretet ein, die ihr dies Haus gesehen in Stacheldraht zerfetzten Träumen. Ihr seid doch hier der Grundstein. Also seid lebendig und laut in diesen Räumen.

3. Strophe:

Wir hab’n die Arbeit nicht geschafft, Ist noch viel übrig. Wir haben ein Radio, das verspricht für Morgen noch Frieden. Nun tretet ein, ihr Ungebor ’nen bleibt nicht vor unsrer Schwelle zögernd stehen. Nun ja, es ist kein Paradies, doch wolln wir euch, es wird schon irgend gehen.

4. Strophe:

Wir hab’n die Flinten abgelegt, jedoch in der Nähe. Wir haben Tore aufgestellt und auch einen Fußball.Nun tretet ein, die ihr sonst gegenüber liegt In kalten Schützengräben. Wir zeigen Bilder von der Erde so heißt der beste Platz, fürs Leben.

weitere Lieder:

Es ziehen die Söhne los Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.
Denn sie Lehren die Kinder Ihr wisst es: Sie sind wieder da. Braucht nur nach rechts zu schauen. Sie schreien in schneeweißen Westen „Hurra“ , die Hemden darunter sind braun. Und sie lehren die Kinder, ihr Land geh‘ bis Polen, und es gäb‘ auch dah...
Lied für die Bandarbeiterin Regine Am Abend eines harten Tags, Regine, komm ich zu dir wie ein beschlagnes Glas und finde dich nicht anders vor als mich, und seh dich an werde wieder freundlich.
Lied vom Apfelbäumchen Als das Apfelbäumchen gepflanzt war, stand es dünn und arm, und man sah´s kaum vom Feld: ´s wird wohl erfrieren, ´s wird wohl verdorrn, es ist ja nur ein Holzpfahl, der es hält. Refrain: Ach, Frühling, tau die Wiesen au...
Die Herren Generale Die Herren Generale i Mamita mia! hab´n uns verraten. Und die Faschisten-Staaten schicken auch prompt Soldaten mit Bomben und Granaten i Mamita mia! zu blut´gen Taten.