1. Strophe:

Wir hab’n die Türe ausgehängt. Sie soll unser Tisch sein. Wir haben Brot und Wein gekauft und Gläser vom Nachbarn. Nun tretet ein, die ihr vorüber geht in euren ausgetret’nen Schuhen. Vergesst die Folter und den Feind für diese einzige Nacht euch auszuruhen.

2. Strophe:

Wir haben die Bücher aufgeschlagen mit alten Liedern. Wir haben Plätze frei gelassen in unsrer Runde. Nun tretet ein, die ihr dies Haus gesehen in Stacheldraht zerfetzten Träumen. Ihr seid doch hier der Grundstein. Also seid lebendig und laut in diesen Räumen.

3. Strophe:

Wir hab’n die Arbeit nicht geschafft, Ist noch viel übrig. Wir haben ein Radio, das verspricht für Morgen noch Frieden. Nun tretet ein, ihr Ungebor ’nen bleibt nicht vor unsrer Schwelle zögernd stehen. Nun ja, es ist kein Paradies, doch wolln wir euch, es wird schon irgend gehen.

4. Strophe:

Wir hab’n die Flinten abgelegt, jedoch in der Nähe. Wir haben Tore aufgestellt und auch einen Fußball.Nun tretet ein, die ihr sonst gegenüber liegt In kalten Schützengräben. Wir zeigen Bilder von der Erde so heißt der beste Platz, fürs Leben.

weitere Lieder:

Nimm mein Herz Nimm mein Herz, es ist die Taube, die die Meere überfliegt, die treibt es wieder fort. Sie sucht und flieht den Ort, wo sie warm und sicher liegt.
Meine Heimat Was meine Heimat ist, ich könnt es nicht mit tausend Worten sagen. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn.
Der Frühling zündet die Kerzen an Der Frühling zündet die Kerzen an in den grünen Kastanienkronen, und die Wiesen sind gelb vom Löwenzahn und rot von Anemonen.
Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.
Es lebe die Liebe Es lebe die Liebe, das Bett und der Mond. Es lebe die Arbeit, wenn sie sich lohnt, wenn sie sich lohnt.