Vorwort:

Alle sagen drüben DDR. Ach was fallen eure Worte schwer. Bonn gibt sich jetzt manche Mühe, doch wann haben gleiche Kühe, die vom alten Grase leben und nur noch einen Schluckauf haben auch schon eine neue, eine völlig neue Milch gegeben.

1. Strophe:

Alle sagen drüben DDR. Jener russ’sche General, Pankow, der vor Jahr’n einmal in den Köpfen spukte. Der ist plötzlich tot und wer von drüben schickt, wenn er was schickt, denn heut‘ noch Linsen? Seine DDR-Verwandten würden ihm ganz schön was grinsen oder würden schreiben „Schickt das nächste Mal, Trockenbrot“

Refrain:

Alle sagen drüben DDR. Ach was fallen eure Worte schwer. Bonn gibt sich jetzt manche Mühe, doch wann haben gleiche Kühe, die vom alten Grase leben und nur noch einen Schluckauf haben auch schon eine neue, eine völlig neue Milch gegeben.

2. Strophe:

Alle sagen drüben DDR. Auf dem Brief von Willi Brandt, stand nicht etwa „Ostdeutschland“ oder SBZ drauf oder andrer Stuss. Dort stand DDR, sonst hätte Spannenberg vielleicht aus Versehen den Brief von Willi Brandt, den Polen überreicht, denn man hält in Bonn die Neiße für nichts als einen Fluss.

Refrain:

Alle sagen drüben DDR. Ach was fallen eure Worte schwer. Bonn gibt sich jetzt manche Mühe, doch wann haben gleiche Kühe, die vom alten Grase leben und nur noch einen Schluckauf haben auch schon eine neue, eine völlig neue Milch gegeben.

3. Strophe:

Alle sagen drüben DDR. Duldet Brandt die Nazibrut, dann steckt er unterm gleichen Hut. Gibt der Brandt den Nazis Wertheim, dann ist er ihr Knecht. Er will weiter für uns sprechen, aber will auch mit uns sprechen erst hat er sie aufgebaut und dann will er die Grenzen abbrechen zwischen uns seither gibt’s keine Konvergenz und da – hat er Recht!

Refrain:

Und doch sagt Willi Brandt DDR. Ach was fallen eure Worte schwer. Bonn gibt sich jetzt manche Mühe, doch wann haben gleiche Kühe, die vom alten Grase leben und nur noch einen Schluckauf haben auch schon eine neue, eine völlig neue Milch gegeben. Alle sagen drüben DDR!

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