1. Strophe:

Sag, wie soll ich sprechen, heimlich oder grad, biegen oder brechen, gib mir einen Rat. Sag, wie soll ich denken, an uns oder an mich, hab nichts zu verschenken, brauch mein Bett und Tisch. Sag, wie soll ich wohnen, soll ich hinter Glas meine Seele schonen – ich hab keinen Gast.

2. Strophe:

Sag, wie soll ich schlafen, mit dir oder allein, verlässt du meinen Hafen, muss ich traurig sein. Sag, wie soll ich weinen, fall ich dir zur Last, weil du selber deinen eignen Kummer hast? Sag, wie soll ich tragen Ungerechtigkeit, aufgeben oder sagen: das ist meine Zeit.

weitere Lieder:

Knüpflied auf eine Unruhestifterin Wenn die Neugier nicht wär, müsste ich nicht mehr wandern. Hätte endlich die Ruh´ und ganze Schuh´, wenn die Neugier nicht wär…
Lied einer Bäuerin Sieben Kinder habe ich geboren, sieben Schwalben wohnten unterm Dach. Jeden Frühling kamen sie geflogen und sind vor dem Winter fortgezogen, und sind vor dem Winter fortgezogen. Sieben Kinder habe ich verloren.
Ja, wer Geld hat (1960) Und wer Geld hat, der kann trotz der Krise prassen und wer keins hat, muss sein Hemd im Leihhaus lassen. Angeschmiert sind wir ganz schön. Wer’s noch nicht glaubt, der soll doch lieber gehen.
Genossin Christiane B. Christiane B. war Sekretärin beim Berliner Magistrat, als die Kaderabteilung anrief und sie eingeladen hat. Ob sie nicht im Wohnungswesen des Stadtbezirkes Ypsilon als Genossin wirken wolle. Sicher wisse sie davon, dass ...
Um das Haus ringsumher Um das Haus ringsumher reiten schmucke Reiter. Weil ich arm aber bin, reiten alle weiter. To i hola, hola,la, la to i hola, hola,la,la!