Vorspruch:

„Adelsdorf“ war das erste Jugendobjekt in der Geschichte der FDJ: Am 20. Februar 1946 trafen 16 Jugendliche im total zerstörten „Adelsdorf“ ein. Weitere folgten. Am 2. September 1950 wurde mit der Namensgebung der Aufbau des „Dorfes der Jugend“ abgeschlossen.

Refrain:

Die hier wieder aufbaun wollten, hatten sehr wenig Zeit und kaum etwas zum Kochen und schmissen mit Holzlatten immer nach den Ratten, die nachts aus ihren Löchern krochen.

1. Strophe:

Die Bauern, die aus ihren Kellern stiegen, fanden nicht mehr allzu viel vom Haus, denn das, was vom Dorf noch stehngeblieben, sah wie das im nahen Dresden aus.

2. Strophe:

Wer dem Aufruf folgte, konnte werden, was man eben alles werden kann: Hast du keine Axt, dann wirst du Maurer, hast du eine, wirst du Zimmermann.

3. Strophe:

Im Winter starben Hände ab und Ohren, früh klopften sie vom Schnee das Deckbett frei, der Sack Kartoffeln war nur noch erfroren und wochenlang gabs süßen, süßen Brei.

4. Strophe:

Dachziegelbeschaffung mit dem Fahrrad, nach Hoyerswerda, vollgummibereift, und in dem Dachziegelwaggon geschlafen, dass keine Konkurrenz sich dran vergreift.

5. Strophe:

46 stand die ganze Truppe das erste Mal zum Dorfplatz hin Spalier, nahm den Wilhelm Pieck unter die Lupe, der öffnete sich selbst die Autotür!

6. Strophe:

Die Häuser, die am Ende endlich standen, sahn zwar nicht wie die in Dresden aus, die Bauern, die aus ihren Kellern stiegen, stiegen hoch die Treppe in das Haus.

weitere Lieder:

Wenn Leute unser Land verlassen (Oktoberklub 1988) Wenn Leute unser Land verlassen, stehen wir mitunter sprachlos still, und können es oft gar nicht fassen, dass wer mit uns nicht leben will. Dann machen wir uns dessen Sorgen, wie der wo anders leben wird. Und denken: „d...
Sag mir wo du stehst Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst. Sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst, sag mir wo du stehst und welchen Weg du gehst.
Danke, weitermachen Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher. Dank zunächst den Trümmerfrauen, die den Schutt wegräumten, dass wir, um neu aufzubauen, keine Zeit versäumten.
Einheitsfrontlied Und weil der Mensch ein Mensch ist, drum braucht er was zu essen, bitte sehr! Es macht ihn ein Geschwätz nicht satt, das schafft kein Essen her. Drum links, zwei, drei! drum links, zwei, drei! Wo die Platz, Genosse, ist!...
Bitte für die Kinder Behütet die Kinder, die Kleinen, für die ihr Allmächtige seid. Sorgt, dass sie einzig nur weinen tröstbar in kindlichem Leid. orgt, dass sie einzig nur weinen tröstbar in kindlichem Leid.