1. Strophe:

Ach bitterer Winter, wie bist du kalt, du hast entlaubet den grünen Wald, du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden.

2. Strophe:

Die bunten Blümlein sind worden fahl, entflogen ist uns Frau Nachtigall, sie ist entflogen, wird sie wieder singen.

3. Strophe:

Sie ist entflogen zu diesem Jahr, ein steten Buhlen muss ich han, ein steten Buhlen muss ich allzeit haben.

weitere Lieder:

Saalelied Dort Saaleck, hier die Rudelsburg, und unten tief im Tale da rauschet zwischen Felsen durch die alte liebe Saale; und Berge hier und Berge dort zur Rechten und zur Linken – die Rudelsburg, das ist ein Ort zum Schwärmen ...
Wer recht in Freuden wandern will Wer recht in Freuden wandern will, der geht der Sonn‘ entgegen! Da ist der Wald so kirchenstill, kein Lüftchen mag sich regen; noch sind nicht die Lerchen wach, nur im hohen Gras der Bach singt leise den Morgensegen.
Der Wind, der Wind, der weht Der Wind, der Wind, der weht! Der Herbst, der kommt nun mit Gebraus, er treibt den Sommer zum Tor hinaus. Der Wind, der Wind, der weht! Der Wind, der Wind, der weht!
Wir winden dir den Jungfernkranz Wir winden dir den Jungfernkranz mit veilchenblauer Seide; wir führen dich zu Spiel und Tanz, zu Glück und Liebesfreude! Schöner, grüner, schöner, grüner Jungfernkranz, veilchenblaue Seide, veilchenblaue Seide!
Ach Gott, wie weh tut Scheiden Ach Gott, wie weh tut Scheiden hat mir mein Herz verwundt. So trab ich über die Heiden und traur zu aller Stund. Der Stunden, der seind allsoviel mein Herz trägt heimlichs Leiden wie wohl ich oft fröhlich bin.