1. Strophe:

Wenn Leute unser Land verlassen, stehen wir mitunter sprachlos still, und können es oft gar nicht fassen, dass wer mit uns nicht leben will. Dann machen wir uns dessen Sorgen, wie der wo anders leben wird. Und denken: „der kommt wieder morgen“, und haben meistens uns geirrt.

2. Strophe:

Wir fühlen uns verletzt, betrogen, wir reichten ihm doch oft die Hand, doch er zog vor den Ellebogen, zog vor ein Ellebogenland. Kann Helden nicht in ihnen sehen, noch Märtyrer die an uns leiden. Ich glaube, die darüber gehen, die zieht es fort zu fetteren Weiden.

3. Strophe:

Was sollen wir mit solchen Leuten, ist gut dass man sie ziehen lässt, den kann kein Land etwas bedeuten, der seine Heimat so verlässt. Das gab es, das wird ’s lang noch geben, das ändert nicht der Weltenlauf. Das Land kann ohne sie auch leben, wir nehmen ihre Arbeit auf.

weitere Lieder:

Vor der Entlassung Wenn ich morgen nachhause komme, Leute, dann mach ich ein’n drauf! Da lade ich meinen Freund Paule ein, lass alle Fünfe grade sein und ein großes Fass Bier fahr ich auf, na, ein Kasten tut’s vielleicht auch.
Ich singe den Frieden Damit der Mensch lang lebt, dass froh der Hirt den Krug voll Milch genieße, den Fischen nicht der Fluss ausfließe, in meinem Dorf und anderswo, sing ich den Frieden.
Für Volk und Freiheit (Lenins Lieblingslied) Im Kerker zu Tode gemartert vom Feinde in ohnmächtiger Wut, im Kampf für das Volk und die Freiheit da gabst du dein Leben, dein Blut.
Der Mensch kann manche Sachen Oli, oli, ola, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam, nicht einsam und alleinsam. Oli, oli, ola, miteinander geht es ja, wenn wir zusammen kommen, komm´ wir der Sache nah.
Ein Gespenst geht um… Ein Lied ist auf heiße Steine gefallen, das Lied ist gleich verdampft. Die Songs Bob Dylan´s im Leeren verhallen – ein Lied hält den Krieg nicht auf! Doch ein Gespenst geht um die Erde, ein Gespenst geht um die Welt. Doc...