1. Strophe:

Wenn Leute unser Land verlassen, stehen wir mitunter sprachlos still, und können es oft gar nicht fassen, dass wer mit uns nicht leben will. Dann machen wir uns dessen Sorgen, wie der wo anders leben wird. Und denken: „der kommt wieder morgen“, und haben meistens uns geirrt.

2. Strophe:

Wir fühlen uns verletzt, betrogen, wir reichten ihm doch oft die Hand, doch er zog vor den Ellebogen, zog vor ein Ellebogenland. Kann Helden nicht in ihnen sehen, noch Märtyrer die an uns leiden. Ich glaube, die darüber gehen, die zieht es fort zu fetteren Weiden.

3. Strophe:

Was sollen wir mit solchen Leuten, ist gut dass man sie ziehen lässt, den kann kein Land etwas bedeuten, der seine Heimat so verlässt. Das gab es, das wird ’s lang noch geben, das ändert nicht der Weltenlauf. Das Land kann ohne sie auch leben, wir nehmen ihre Arbeit auf.

weitere Lieder:

Lied vom Besserwissen Nachher wird man´s immer besser wissen. Doch das Nachher kommt nicht von allein. Und weil wir´s wissen, stets besser wissen, muss die Arbeit heut bewältigt sein.
Ballen sie ihre Fäuste Ballen sie ihre Fäuste, ballen sie ihre Fäuste, dann ist die Sonne für die Welt nicht verloren. Dann ist die Sonne für die Welt nicht verloren.
Sektlied Das Volk trinkt, was dem Volke schmeckt. Was trinkt das Volk? Das Volk trinkt Sekt, Sekt, Sekt! Darum steht auf meinem Briefpapier der Pillendreher als Wappentier.
Alle sagen drüben DDR Alle sagen drüben DDR. Ach was fallen eure Worte schwer. Bonn gibt sich jetzt manche Mühe, doch wann haben gleiche Kühe, die vom alten Grase leben und nur noch einen Schluckauf haben auch schon eine neue, eine völlig neu...
Peter Göring Am Himmel kleben die Vögel fest, drei Tropfen Blei schlagen durchs Geäst, finden ein Herz und bringens zum Stehn. Sag mir, welche Mutter ihn geboren hat, dass ich ihr sagen kann, er ist nicht umsonst gestorben.