1. Strophe:

Wenn Leute unser Land verlassen, stehen wir mitunter sprachlos still, und können es oft gar nicht fassen, dass wer mit uns nicht leben will. Dann machen wir uns dessen Sorgen, wie der wo anders leben wird. Und denken: „der kommt wieder morgen“, und haben meistens uns geirrt.

2. Strophe:

Wir fühlen uns verletzt, betrogen, wir reichten ihm doch oft die Hand, doch er zog vor den Ellebogen, zog vor ein Ellebogenland. Kann Helden nicht in ihnen sehen, noch Märtyrer die an uns leiden. Ich glaube, die darüber gehen, die zieht es fort zu fetteren Weiden.

3. Strophe:

Was sollen wir mit solchen Leuten, ist gut dass man sie ziehen lässt, den kann kein Land etwas bedeuten, der seine Heimat so verlässt. Das gab es, das wird ’s lang noch geben, das ändert nicht der Weltenlauf. Das Land kann ohne sie auch leben, wir nehmen ihre Arbeit auf.

weitere Lieder:

Ich brauche… Ich brauche zum Leben verlässlichen Frieden zum Leise- und zum Stillesein um sommers im gelben Kornfeld zu liegen zum Kindermachen, zum Kinderkriegen, zum Traurigsein, zum Albernsein.
Das Haus in der Hegelallee Das Haus in der Potsdamer Hegelallee übersieht man bestimmt als Tourist. Vielleicht auf der Suche nach einem Café bleibt man kurz stehn und liest: Liebknecht war hier...
Hätt´ ich für jede Hand ein Schwert Vorbei ist unser bittrer Tag, und es beginnt die Dämmerung. Noch lebe ich und singe ich, in meiner Stimme tropft mein Blut, mein rotes Blut.
Bln. 1058 Das Haus in dem ich wohne, steht aufm Prenzelberg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg, da ist von meinem Balkone der Fernsehturm ein Zwerg. Das Haus, in dem ich wohne, ist man schon ziemlich alt. Von obe...
Wenn ein Mensch lebt Wenn ein Mensch kurze Zeit lebt, sagt die Welt, dass er zu früh geht. Wenn ein Mensch lange Zeit lebt, sagt die Welt, es ist Zeit… Meine Freundin ist schön. Als ich aufstand, ist sie gegangen. Weckt sie nicht, bis sie si...