1. Strophe:

Seht den goldnen Staub aufwirbeln, wenn des Wegs wir ziehn; schäumend braust der Lebensstrom durch unsrer Herzen hin; wie die Sonne über uns steht, wie der Sommerwind um uns weht, sehn wir frei den Weg der Jugend und entgegen glühn. Wie die Sonne über uns steht, wie der Sommerwind um uns weht, sehn wir frei den Weg der Jugend und entgegen glühn.

2. Strophe:

Was wir träumen, was wir hoffen, wird bald Wahrheit sein; unser Mut schlägt einen graden Weg zur Sonne ein; rüttelt schläfrige Gesellen, überholt sogar die Schnellen, unsre Herzen schwellen, wie das Korn im Mondenschein Rüttelt schläfrige Gesellen, überholt sogar die Schnellen, unsre Herzen schwellen, wie das Korn im Mondenschein.

Refrain:

Durch stürmische Zeiten lasst einig uns schreiten, wie die Sonne über uns steht, wie der Sommerwind um uns weht, sehn wir frei den Weg der Jugend uns entgegen glühn.

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