1. Strophe:

Mutter, wie weit ist Vietnam? Sehr weit, mein Kind, sei still! Mutter, wie sprechen die Menschen da? Ganz anders als hier, mein Kind. Mutter, warum ist da Krieg? Warum? Weil Fremde und Reich wolln, dass Arme dort arm bleiben solln, darum, mein Kind, ist da Krieg.

2. Strophe:

Mutter, was machen die Kinder im Krieg? Die Kinder…? Die sind… wohl im Haus… Mutter, und wenn nun das Haus nicht mehr steht? Ich weiß es nicht, wo die dann sind… Mutter, sie müssen doch irgendwo sein! Ja… irgendwo… mein Kind… Oder sind sie vielleicht ganz allein? Ja… manchmal… nicht alle… schlaf ein –

3. Strophe:

Mutter, kommt dieser Krieg auch hierher? Hierher…? Ich hoff´s nicht, mein Kind… und wenn doch, nimmt Vater dann auch ein Gewehr? Vater… ? ja, ganz bestimmt! Mutter, wenn Vater dann weg ist von uns, bleiben wir beide zusamm´n? Mutter… du weinst… So nah ist Vietnam?

weitere Lieder:

Ökonomie der Zeit Nehm wir mal an, so ein Langstreckenläufer läuft tausend Meter in fünf Komma drei. Da läuft er gemütlich, schaut sich noch um und die anderen laufen an ihm vorbei.
Aufmunterung Nur gebt euch nie zufrieden in dieser Friedenszeit. Was euch bisher beschieden, genügt doch nur den Müden, die müde sind vom Streit.
Bürgerlied 1978 Ob wir just im schönen Sachsen oder in Berlin aufwachsen, Weimar oder Wilhelmsruh, ob wir melken oder nähen oder an der Drehbank stehen, das tut, das tut nichts dazu, ob wir melken oder nähen oder an der Drehbank stehen,...
Fernfahrerlied Die Fernfahrer wissen, was los ist, denen mach keiner was vor, die kommen herum, die haben am Wind, der durchs Land geht, ihr Ohr. Die machen schon mit ihrer Nase jede Gegend des Landes aus. Tannenduft, Kornfeld, Abgase,...
Danke, weitermachen Danke, weitermachen, vieles noch verzwanzigfachen. Danke, weitermachen, danke für bisher. Dank zunächst den Trümmerfrauen, die den Schutt wegräumten, dass wir, um neu aufzubauen, keine Zeit versäumten.