1. Strophe:

Mutter, wie weit ist Vietnam? Sehr weit, mein Kind, sei still! Mutter, wie sprechen die Menschen da? Ganz anders als hier, mein Kind. Mutter, warum ist da Krieg? Warum? Weil Fremde und Reich wolln, dass Arme dort arm bleiben solln, darum, mein Kind, ist da Krieg.

2. Strophe:

Mutter, was machen die Kinder im Krieg? Die Kinder…? Die sind… wohl im Haus… Mutter, und wenn nun das Haus nicht mehr steht? Ich weiß es nicht, wo die dann sind… Mutter, sie müssen doch irgendwo sein! Ja… irgendwo… mein Kind… Oder sind sie vielleicht ganz allein? Ja… manchmal… nicht alle… schlaf ein –

3. Strophe:

Mutter, kommt dieser Krieg auch hierher? Hierher…? Ich hoff´s nicht, mein Kind… und wenn doch, nimmt Vater dann auch ein Gewehr? Vater… ? ja, ganz bestimmt! Mutter, wenn Vater dann weg ist von uns, bleiben wir beide zusamm´n? Mutter… du weinst… So nah ist Vietnam?

weitere Lieder:

Es lebe die Liebe Es lebe die Liebe, das Bett und der Mond. Es lebe die Arbeit, wenn sie sich lohnt, wenn sie sich lohnt.
Lied vom CIA Denn Gott sei Dank, der CIA ist hart, kämpft für die Menschen auf jede Art, mit Kanonen und Spionen, mit Geldern und Lügen. Wer wird wohl als nächster Entwicklungshilfe kriegen?
Lied vom Feuertod einer Lieben, guten Tante Beide: Wird die Liebe immerzu ein Feuer sein und bleicht das Haar, wie Sonne bleicht die Wäsche? Nein, nicht so groß, dass wir verbrennen; nicht so klein, dass wir fürchten müssten, es verlösche.
Spulenlied Flink, Spule, dreh dich, dreh dich schnelle, dreh dich für ein neues Kleid. Drehe dich für Brot und Frieden und für eine gute Zeit.
Meinst du, die Russen wollen Krieg Meinst du, die Russen wollen Krieg? Befrag die Stille, die da schwieg, im weiten Feld, im Pappenheim, befrag die Birken an dem Rain, dort, wo er liegt in seinem Grab, den russischen Soldaten frag! Sein Sohn dir drauf die...