1. Strophe:

Wer die Welt verändert, muss durch Taten lernen, denn der Sozialismus fällt nicht von den Sternen. Was noch nicht erprobt ist, macht sich mächtig schwer: Immer laufen Fehler hinter einem her.

2. Strophe:

Jene, die am Tage ihre Zeit verpennen, mühen sich am Abend, Mängel zu erkennen. Wenn sie lamentieren, weil sie Fehler sehn – habt die bessren Nerven: lasst sie einfach stehn!

3. Strophe:

Haben wir die Mängel endlich so behoben, dass selbst all die Nögler unsre Sachen loben; ist der Sozialismus endlich aufgebaut – dann seid nicht zufrieden, dann sagt aber laut.

Refrain:

Nachher wird man´s immer besser wissen. Doch das Nachher kommt nicht von allein. Und weil wir´s wissen, stets besser wissen, muss die Arbeit heut bewältigt sein.

weitere Lieder:

Spulenlied Flink, Spule, dreh dich, dreh dich schnelle, dreh dich für ein neues Kleid. Drehe dich für Brot und Frieden und für eine gute Zeit.
Meine Heimat Was meine Heimat ist, ich könnt es nicht mit tausend Worten sagen. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn. Man muss sie selbst besitzen, um sie zu verstehn.
Seit du da bist Nur das Wunder aller Wunder nicht: Dein wachendes, lachendes, schlafendes, strafendes, betrübtes, vergnügtes Gesicht.
Barackenzeit Das ist nun ein Vierteljahrhundert her und ist beinahe Geschichte. Ich hab es selber nicht miterlebt, obwohl ich es hier berichte.
Lied der unruhvollen Jugend Wir lieben der Heimat Wälder, die Berge, Ströme und Felder, dass rings unser Land erblühe, soll all unser Sorgen sein! Refrain: Durchstreift die Fernen. Kein Sturm hält uns zurück. Im Flug zu den Sternen baun wir unsrer ...