1. Strophe:

Ihr Arbeitsbrüder schließt euch unsern Reihen an, in Euren Adern fließet der Freiheitswille dann. Die Arbeit ist entrechtet, die Pflicht doch jedem sei, die Arbeit ist geknechtet. Auf, machen wir sie frei!

2. Strophe:

Nicht mit dem Stimmenzettel, den man zur Urne trägt, nicht mit dem Stimmenbettel man die Tyrannen schlägt. Da hilft nicht mehr parlieren dem Deputiertenhauf; wenn sie nicht mehr parieren, fährt man Kanonen auf.

3. Strophe:

Ihr züchtet Eure Schlächter nur mit dem Parlament, indem ihr selbst die Wächter dem Geldessack ernennt; erzieht die eignen Brüder dadurch nur zum Verrat. Das Parlament muss nieder! Es raubt die Kraft zur Tat.

4. Strophe:

Wo sie mit Flammenwerfern und Handgranaten stehn, da müsst ihr schon zu Taten u. nicht zum Wahltisch gehn. Schließt die Phalanx, ihr Brüder! Nicht kämpfe nur das Wort. Dann jagt Ihr auch bald wieder die ganze Sippschaft fort.

5. Strophe:

Dann, Arbeitsbrüder, bauen wir gleich ein neues Haus, da zu den Fenstern schauen nicht Not noch Faulheit raus, darin die Arbeit wohnet und gleiches Recht und Pflicht und auf dem Dache thronet der Freiheit Sonnenlicht!

weitere Lieder:

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