1. Strophe:

Ich sing mir ein Lied, dass ich wandern muss und füll den Pokal bis zum Rand. Gib, herzliebes Mädel, mir noch einen Kuss und reich mir zum Abschied die Hand. II: Ich zieh voller Lust in die Welt hinein, ein Wanderbursche fröhlich und frei, wo Becher mir winken und goldener Wein, da bin ich von Herzen dabei.:II

2. Strophe:

Mich drückt nicht Kummer, nicht Sorgen viel, mich drückt nicht im Beutel das Geld, ich achte das Leben als heiteres Spiel und zieh voller Lust in die Welt. II: Noch singen im Walde die Vögelein, noch murmelt im Tale der Quell, so soll auch in jeglichem Lande gedeihn allzeit ein frisch-froher Gesell.:II

3. Strophe:

Und kommt einst der harte Sensenmann und holt mich zur letzten Fahrt. So seh ich die Welt mir noch einmal an und rüst´ mich nach eigener Art. II: Die Laute nehm ich von der Wand und lasse das Trauern sein, so geht’s in das herrliche Sonnenland mit Klingklang und Singsang hinein.:II

weitere Lieder:

Auf, du junger Wandersmann Auf, du junger Wandersmann, jetzt da kommt die Zeit heran, die Wanderszeit, die bringt uns Freud. Wolln uns auf die Fahrt begeben, das ist unser schönstes Leben. Großes Wasser, Berg und Tal anzuschauen überall.
Von den blauen Bergen kommen wir Von den blauen Bergen kommen wir, von den Bergen, ach so weit von hier. Auf den Rücken uns’rer Pferde reiten wir wohl um die Erde, von den blauen Bergen kommen wir.
Die Zither lockt, die Geige klingt Die Zither lockt, die Geige klingt. Juchhe! Im Dorf ist Tanz! Der Müller seine Liese schwingt, die Grete schwingt der Hans. Ein Mädel flink zu drehen, ist gar ein lustig Ding. Ich will nicht müßig stehen, will springen w...
Ach, bin ich nicht ein armer Mann Ach, bin ich nicht ein armer Mann! Ich hab´ nichts zu verzehren. Das Weib das hat die Hosen an, ich muss die Stube kehren; ich hüt die Zieg und auch die Kuh und krieg auch noch viel Schläg´ dazu. O Jerum! O Jerum! O Jeru...
Dort drunten im Tale Dort drunten im Tale läufts Wasser so trüb, und i kann dir ’s nit sage, i hab di so lieb.