1. Strophe:

Genossen, der Tag hat zu wenig Stunden. Genossen, was haben wir heute geschafft? Wir haben uns ehrlicher Mühe geschunden, verbraucht ist viel Kraft, Aha.

2. Strophe:

Genossen, wir könnten uns doch bescheiden, die Knochen tun uns weh und sind hin. So lange jedoch unsre Köpfe nicht leiden, ist noch was drin.

3. Strophe:

Ein Hoch der Erfindung, den Leerlauf zu senken. Ein Hoch jedem Kopf, der genussvoll sich regt; wir haben den Spaß, für uns selber zu denken, dass die Welt sich bewegt.

weitere Lieder:

Es ziehen die Söhne los Es ziehen die Söhne los, sind noch nicht mal richtig groß, sind lange nach dem letzten Krieg geboren. Doch der Mann weiß sicher noch, wie das Brot des Krieges roch vielleicht hat er seinen Vater da verloren.
Am Abend Am Abend legen die Träume ihre Stirne an den Mond, fragen mit schweren Seufzern, ob dieser Kampf sich lohnt. Jeder kennt einen, der leidet, mehr, als man leiden soll. Ach, und das Herz ist den Träumern immer übervoll.
Die Kellnerin Meine Freundin ist Kellnerin, am Abend schmerzen die Füße, den Tag übrigens hat sie sich auf uns gefreut, hat runtergeschluckt manche Unhöflichkeit; meine Freundin ist Kellnerin. Was sie tut, hat ein wenig Sinn, ist nich...
Lied zum Zwanzigsten Wenn wir es nicht jeden Tag neu erleben würden, wir würden es nicht glauben: Zu überwinden sind die allerschwersten Hürden und zu erreichen sind die allerhöchsten Trauben.
Frühlingslied Wir gehen den Frühling suchen, wo hat er sich versteckt? Vielleicht im Rosinenkuchen, vielleicht unter jenen Buchen, vielleicht wird er bald entdeckt.