1. Strophe:

Schaut, wie es taut auf den Wiesen, knospendes Grün atmet frei. Der Frühling kommt und will es wissen. Ihr Leute, was für ein Mai.

2. Strophe:

Im Mai, als unsre Lieder neu erwachten, als das Leben wiederkam wie in jedem Mai, am achten, als im Mai ein neuer Mai begann.

3. Strophe:

Blüten, Blütenstaub zündet die Wiesen an, dass es im Herzen taut und es brennen kann. Brennend, brennend heiß lodert die rote Glut, schmilzt das kalte Eis wie tut Wärme gut!

4. Strophe:

Der Frühling kommt und will es wissen. Ihr Leute, was für ein Mai! Ihr Leute, was für ein Mai!

weitere Lieder:

Lied vom Feuertod einer Lieben, guten Tante Beide: Wird die Liebe immerzu ein Feuer sein und bleicht das Haar, wie Sonne bleicht die Wäsche? Nein, nicht so groß, dass wir verbrennen; nicht so klein, dass wir fürchten müssten, es verlösche.
Lied zu einem Foto Wieviel Hoffnung liegt in der Umarmung, dass zweimal die rote Fahne weht, tausend Meilen von uns über Meere, und der Feind nah an der Grenze steht.
Gerechtigkeit Da mag denn fehlen mancher Wein und mancher Trost für manches Leid, doch es wird Kommunismus sein und seine Zeit, die unsere Zeit.
Es war mal ein Mädchen (a.d. Film „Heißer Sommer“) Es war mal ein Mädchen von kaum siebzehn Jahren, recht blond und recht hübsch und auch sonst interessant. Und dank den „Sonst“ und dank ihren Haaren hatte sie mehrere Jungs an der Hand.
Lied von den Kranichen Die Kraniche fliegen im Keil, so trotzen sie besser den Winden, so teilen sie besser die Kräfte, weil die Stärkeren fliegen im vorderen Teil und die Schwächeren, die fliegen hinten.