1. Strophe:

Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!

2. Strophe:

Die finsteren Wolken lagern schwer auf dem greisen Land. Die welken Blätter rascheln, was glänzt, ist Herbstesstand.

3. Strophe:

Den Blick zum Staub gewendet, so hasten sie dahin. Verdüstert ihre Stirnen dumpf und gemein ihr Sinn.

4. Strophe:

Doch seh, ich Fäuste zittern und Schläfen seh ich glühn. Zornadern seh ich schwellen und Augen trotzig sprühn.

5. Strophe:

Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!

weitere Lieder:

Die ihr arbeitet Die ihr arbeitet, vorwärts, Jugend voran! Unser Herz schlägt an die Sturmfahne an. Bist du jung, Kamerad, willst frei du sein, so tritt in unsere Kampfreihe ein. Mit Gesang wir schreiten, zum Stürmen bereit, und erkämpfe...
Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn Kennst du das Land, wo die Kanonen blühn? Du kennst es nicht? Du wirst es kennenlernen! Dort stehn die Prokuristen stolz und kühn in den Büros, als wären es Kasernen.
Schließ dich uns an O Bruder, lass dein zagend Gebet! Sieh, sieghaft deine Fahne dir weht. Halte, stütze sie, dass nimmer sie fällt, Schwarze! Weiße, sie baun die Welt!
Das Volk steht auf Rottet sie aus, die erbärmliche Brut, die erbärmliche Brut. Wer gab ihr Leben? – Unser Blut! Wer gab ihr Reichtum? – Unser Gut! So zeigen wir auch unsern Mut! Zeigt ihn doch! Brecht das Joch! Freie Arbeit lebe hoch!...
Es brennt Und ihr steht und guckt nur um euch und regt nicht die Händ, und ihr steht und guckt nur um euch, wenn unser Städtchen brennt.