1. Strophe:

Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!

2. Strophe:

Die finsteren Wolken lagern schwer auf dem greisen Land. Die welken Blätter rascheln, was glänzt, ist Herbstesstand.

3. Strophe:

Den Blick zum Staub gewendet, so hasten sie dahin. Verdüstert ihre Stirnen dumpf und gemein ihr Sinn.

4. Strophe:

Doch seh, ich Fäuste zittern und Schläfen seh ich glühn. Zornadern seh ich schwellen und Augen trotzig sprühn.

5. Strophe:

Es lebt noch eine Flamme, es grünt noch eine Saat. Verzage nicht, noch bange: im Anfang war die Tat!

weitere Lieder:

Weißensee Da, wo Chamottefabriken stehn – Motorgebrumm – da kannst du einen Friedhof sehn, mit Mauern drum. Jedweder hat hier seine Welt: ein Feld. Und so ein Feld heißt irgendwie: O oder I … Sie kamen hierher aus den Betten, aus ...
Nationalhymne der Deutschen Demokratischen Republik Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt, lass uns dir zum Guten dienen Deutschland, einig Vaterland! Alte Not gilt es zu zwingen, und wir zwingen sie vereint, denn es muss uns doch gelingen, dass die Sonne schö...
Das neue Deutschland Viel Blut ward hingegeben, seit Müntzers kühner Tat,das deutsche Volk will leben, und prächtig wächst die Saat. Von Mutterhand und Vaterhand behütet und bestellt, ein ganzes deutsches Heimatland am heißen Herz der Welt, ...
Kleine Anfrage an unsere Brüder in Westdeutschland Für wen habt ihr Ödland gerodet und die Felder bebaut? Für wen habt ihr alles geerntet und auf Speichern verstaut? Für euch oder für die Herrn?
Abschied von Spanien Nie wird dich vergessen, Schöne, der für deine Freiheit stritt, all die Liebe deiner Söhne tragen wir im Herzen mit.