1. Strophe:

Stacheldraht, mit Tod geladen, ist um unsre Welt gespannt. Drauf ein Himmel ohne Gnaden sendet Frost und Sonnenbrand. Fern von uns sind alle Freuden, fern die Heimat, fern die Fraun, wenn wir stumm zur Arbeit schreiten, Tausende im Morgengraun.

2. Strophe:

Vor der Mündung der Gewehre leben wir bei Tag und Nacht. Leben wird uns hier zu Lehre, schwerer als wir’s je gedacht. Keiner mehr zählt Tag‘ und Wochen, mancher schon die Jahre nicht. Und so viele sind zerbrochen und verloren ihr Gesicht

3. Strophe:

Schlepp den Stein und zieh den Wagen, keine Last sei dir zu schwer. Der du warst in fernen Tagen, bist du heut‘ schon längst nicht mehr. Stich den Spaten in die Erde, grab dein Mitleid tief hinein, und im eignen Schweiße werde selber du zu Stahl und Stein.

4. Strophe:

Einst wird die Sirene künden; auf zum letzten Zählappell. Draußen dann, wo wir uns finden bist du, Kamerad zur Stell‘. Hell wird uns die Freiheit lachen, vorwärts geht’s mit frischem Mut. Und die Arbeit, die wir machen, diese Arbeit, sie wird gut.

Refrain:

Doch wir haben die Losung von Dachau gelernt und wurden stahlhart dabei. Sei ein Mann, Kamerad. Bleib ein Mensch, Kamerad. Mach ganze Arbeit, pack an Kamerad. Denn Arbeit, Arbeit macht frei.

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