1. Strophe:

Als ich aufsah von den Büchern mit den Worten meiner Lehrer, wollt‘ ich gehen mit leichten Füßen, meine Schritte wurden schwerer.

2. Strophe:

Und ich hörte Worte fallen, die das Raue blank polieren. Und sie perlen ab wie Wasser und wir müssen sie verlieren.

3. Strophe:

Und ich sah, es ist der Anfang, den wir oft als Ziel ansehen. Was wir haben ist nicht alles und wir müssen weiter gehen.

4. Strophe:

Als ich aufsah von den Büchern, sah ich wie wir uns bewegen. Trotz der Stürme, trotz der Steine, die sich auch auf Herzen legen.

5. Strophe:

Und wir reiben uns die Haut ab, wollen fort von unsrer Alten. Haben oft noch keine Andre und wir müssen sie behalten.

6. Strophe:

Manchmal haben wir die Antwort und vergessen unsre Fragen, als ich aufsah von den Büchern, ließ ich sie noch aufgeschlagen.

weitere Lieder:

Reifezeit Gersten warn sie noch die Jungen, die vom Jahrgang neunundvierzig, Schüler, Lehrlinge, Studenten, eine Zeit lang auch Soldaten. Heute sind sie Facharbeiter, Lehrerin, Abteilungsleiter, haben mehr oder auch minder Kontonu...
Gänge durch den Garten Unterm Birnbaum behauptetest du einmal, unsere Liebe sei leider nur halb real: Zwar befördere viel Mondschein die Zweisamkeit, doch in unserem Fall auch Enthaltsamkeit.
W-50-Fahrer in Angola Sie kamen nicht her, um für Schlagzeiln zu sorgen im heimischen Blätterwald, die steigen ins Fahrerhaus früh am Morgen, da dampft schon der graue Asphalt.
Frühlingslied Wir gehen den Frühling suchen, wo hat er sich versteckt? Vielleicht im Rosinenkuchen, vielleicht unter jenen Buchen, vielleicht wird er bald entdeckt.
Im Frühling Wenn der Frühling lässt empor hoch den Himmel steigen, summt es in uns wie ein Chor nach des Winters Schweigen: Friede, Friede, sei auf Erden! Menschen wollen Menschen werden. Menschen wollen Menschen werden.