1. Strophe:

Ännchen von Tharau ist, die mir gefällt, sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld. Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.

2. Strophe:

Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn, wir sind gesinnet bei einander zu stahn. Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein soll unsrer Liebe Verknotigung sein. Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.

3. Strophe:

Recht als ein Palmenbaum über sich steigt, hat ihn erst Regen und Sturmwind gebeugt, so wird die Lieb in uns mächtig und groß nach manchem Leiden und traurigem Los. Ännchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut, du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut.

4. Strophe:

Würdest du gleich einmal von mir getrennt, lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt; ich will dir folgen durch Wälder und Meer, Eisen und Kerker und feindliches Heer. Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn, mein Leben schließt sich um deines herum.

weitere Lieder:

Ein Jäger aus Kurpfalz Ein Jäger aus Kurpfalz, der reitet durch den grünen Wald; er schießt das Wild daher, gleich wie es ihm gefällt. Juja, juja! Gar lustig ist die Jägerei allhier auf grüner Heid, allhier auf grüner Heid!
Dat du min Leevsten büst Dat du min Leevsten büst, dat du wull weeßt. Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs! Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs!
Bauern unter der Linde Juchhe! Juchhe! Juchheißa! Heißa! He! Geschrei und Fiedelbogen.
Schwesterlein, Schwesterlein Schwesterlein, Schwesterlein, wann gehn wir nach Haus? Früh, wenn die Hähne krähn, woll’n wir nach Hause gehn, Brüderlein, Brüderlein, dann gehn wir nach Haus.
Der Mond ist aufgegangen Der Mond ist aufgegangen die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.