1. Strophe:

Ein richt´ger Urberliner ist nicht so wie andre Leut, das wissen wir aus vielen Liedern schon seit langer Zeit. Doch ham ooch schon die Kinder ihren janz besondern Witz, der Willi, Ede, Paule oder Fritz. Ja, so ging einst eine Mutter mal mit ihrem Sohn spazier´n, da wollte dieser Bengel überhaupt nicht mehr parier´n. „Willst du nun endlich folgen?“, ruft empört die Mutter da. Da lacht er „Nee, ick bin doch nicht Papa“.

2. Strophe:

Es fragt im dichten Stadtgewühl ein netter Polizist: „Du weest wohl nicht, mein Junge, wo deine Mutter ist.“ Worauf ihm der Dreikäsehoch mit kecker Miene sagt: „Hab ick nach Ihrer Mutta Sie gefragt?“ „Doch sag mir bloß, wat weenst du denn, hat man dir wat jeklaut?“ Da schimpft er: „Dieser Haderlump, der Fritz hat mir jehaut.“ Er schluchzt vor Empörung, dass sein ganzer Körper bebt: „Ick hatte ihm doch bloß een paar jeklebt!“

Refrain:

Det sind Berliner Jöhrn, det sind Berliner Jöhrn, sie haben Unfug nur im Sinn, doch steckt ´ne gold´ne Seele drin. Ja die Berliner Jöhrn, ja die Berliner Jöhrn, und wenn sie noch so ruppig sind, man hat sie gern.

weitere Lieder:

Ei, sagt mir doch den Vogel an Ei, sagt mir doch den Vogel an, der seinen Namen singen kann! Kuckuck, kuckuck, ruft er in den Wald, Kuckuck, kuckuck, dass es widerhallt.
Frieden ist schön Frieden ist schön, ich kann auf der Wiese liegen, Frieden ist schön, und furchtlos zum Himmel hoch sehn. Frieden ist schön.
Unser Dorf Der Regen wäscht die Wege rein, Wind will sie trocken wehn, die Sonne scheint ins Dorf hinein und macht´s nochmal so schön.
Schmetterling, nun flieg geschwind Schmetterling, nun flieg geschwind, hol die Sonne und den Wind! Wolln die bunten Flügel stehn. Böses soll dir nicht geschehn! Schmetterling, nun flieg geschwind, hol die Sonne und den Wind!
Wir wollen feiern heute Wir wollen feiern heute, so wie die großen Leute. Juch-hei, am Ersten Mai! Juch-hei, am Ersten Mai!