1. Strophe:

Wohlan, wer Recht und Wahrheit achtet, zu unsrer Fahne steh allzuhauf! Wenn auch die Lüg uns noch umnachtet, bald steigt der Morgen hell herauf, bald steigt der Morgen hell herauf! Ein schwerer Kampf ist’s den wir wagen, zahllos ist unsrer Feinde Schar. Doch ob wie Flammen die Gefahr mög über uns zusammenschlagen:

2. Strophe:

Von uns wird einst die Nachwelt zeugen, schon blickt auf uns die Gegenwart. Frisch auf, beginnen wir den Reigen, ist auch der Boden rau und hart, ist auch der Boden rau und hart. Schließt die Phalanx in dichten Reihen! Je höher uns umrauscht die Flut, je mehr mit der Begeisterung Glut dem heiligen Kampfe uns zu weihen:

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3. Strophe:

Auf denn, Gesinnungskameraden, bekräftigt heut aufs neu den Bund, dass nicht die grünen Saaten gehn vor dem Erntefest zu Grund, gehn vor dem Erntefest zu Grund. Ist auch der Säemann gefallen, in guten Boden fiel die Saat, uns aber bleibt die kühne Tat, heil aber bleibt die Tat, heil’ges Vermächtnis sei sie allen.

Refrain:

Nicht fürchten wir den Feind, stehn wir im Kampf vereint! Marsch, marsch, marsch, marsch und sei’s durch Qual und Not, für Freiheit, Recht und Brot!