1. Strophe:

Wir brauchen den Frieden wie die Blume das Licht, wie die Saat, die aus dunkler Scholle bricht, wie die Traube des Weins an den Reben. Nur so grünt die Erde, und nur so blüht die Welt, wenn das Licht, wenn der Frieden die Erde erhält, drin zu wachsen, zu reifen und zu leben.

2. Strophe:

Wir pflegen den Garten und begießen das Beet und wir sehn, wie die Knospe zum Licht sich dreht und sich öffnet den Strahlen der Sonne. Die Sonne hat Kraft, und der Schnee schmilzt dahin, und der Frieden hat Macht und das Leben hat Sinn, dass wir Lachen in Freude und in Wonne.

3. Strophe:

Wer fürchtet den Schatten und die Eule zur Nacht? Wer hat unter den Wolken sich klein gemacht? Niemals wir, die wir schaffen und streben. Die Sonne hat Kraft und wir fürchten uns nicht, denn wir brauchen den Frieden wie die Blume das Licht, drin zu wachsen, zu reifen und zu leben.

weitere Lieder:

Morgenlied Im Osten hinter den Wäldern, steigt der neue Tag herauf, und der Tau, der fällt über Wiese und Zelt und die Sonne, die Sonne geht auf.
Bahne frei! Jetzt geht es los Bahne frei! Jetzt geht es los! Hei, mein Schlitten saust, dass der Schnee stiebt und der Schnee an den Ohren zaust!
Der Sandmann ist da Der Sandmann ist da, der Sandmann ist da, er hat so schönen weißen Sand, ist allen Kindern wohlbekannt. Der Sandmann ist da!
Der Winter ist kommen Der Winter ist kommen, verstummt ist der Hain. Nun soll uns im Zimmer ein Liedchen erfreun.
In einem kleinen Apfel In einem kleinen Apfel, da sieht es niedlich aus. Es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus.